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  • EUNIQUE 2013

     

    Im vergangenen Jahr konnte ich Ihnen noch als Galerie-Ausstellerin
    eine aktuelle Berichterstattung von der wunderbaren internationalen Messe für Angewandte Kunst und Design EUNIQUE in Karlsruhe geben.
    Dieses Jahr werde ich als Gast erneut nach Karlsruhe reisen und freue mich wieder auf tolle Neuentdeckungen und Gespräche mit liebgewordenen Gestaltern, deren Objekte immer wieder oder neu im CRAFTkontor gezeigt werden.

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    Die Publikumsmesse trumpft in ihrem fünften Jahr gleich mit
    mehreren Highlights, hierunter insbesondere mit der Sonderschau
    JUST GLASS und dem diesjährigen Gastland Niederlande.

    Mit den Auswahlkriterien Spitzenqualität, gestalterische Perfektion,
    Individualität, brillante, neue Gestaltungsideen, Material-Innovationen,
    Nachhaltigkeit und Hochwertigkeit bietet die EUNIQUE eine
    außergewöhnliche Präsentations-und Verkaufsplattform für Gestalter
    und ihre Kunden.

    Über 350 Einzelaussteller, Ateliers, Manufakturen, Design-Labels,
    Galerien, Hochschulen, Newcomer und Talente aus 20 Nationen
    zeigen und verkaufen vom 7. bis 9. Juni 2013 in der Messe Karlsruhe
    ihre innovativen Unikate, Prototypen und Kleinserien – darunter auch
    einige bereits Designpreis-prämierte Kreationen.

    Mit JUST GLASS steht bei der fünften EUNIQUE ein archaisches wie
    innovatives Gestaltungsmaterial im Fokus.
    Kuratiert vom renommierten Experten Dr. Sven Hauschke,
    Leiter des Europäischen Museums für Modernes Glas in Rödental bei Coburg,
    zeigt die Sonderschau eine einzigartige Auswahl vollendet gestalteter Glasobjekte 
    und Glasskulpturen v on 20 Glaskünstlerinnen und -künstlern,
    darunter auch fünf Aussteller der EUNIQUE 2013, die auch den Kennern des
    CRAFTkontor alte Bekannte sind:
    CORNELIUS REER,
    FRANKMEURER und
    MICHAEL SCHWARZMÜLLER.

    Dass die Grande Dame des internationalen Glaskunst-
    Spitzensegmentes, Ann Wolff, für die EUNIQUE gewonnen werden
    konnte, ist für die EUNIQUE eine besondere Auszeichnung, finden sich
    ihre Werke doch in an allen großen Kunstsammlungen der Welt, wie
    dem Hokkaido Museum of Modern Art in Japan, dem Museum of
    Modern Art in New York, dem Victoria and Albert Museum in London,
    dem Museum Bellerive in Zürich oder dem Musée des Arts décoratifs
    in Paris.

    Tradition hat bei der EUNIQUE inzwischen die Sonderpräsentation
    eines europäischen Partnerlandes. Nach Belgien und Finnland steht
    2013 das Gastland Niederlande im Fokus.
    14 Aussteller aus dem Designland der ungewöhnlichen Materialien und Formgebungen
    zeigen auf faszinierende Weise, weshalb sich das „Dutch Design“ in
    nur wenigen Jahren weltweit zu einem anerkannten Markenzeichen
    entwickelt hat. Mit überraschenden Ideen und einem
    außergewöhnlichen Qualitätsbewusstsein loten die niederländischen
    Gestalter eindrücklich die Balance zwischen Tradition und Innovation
    aus oder brechen mit provokativer gestalterischer Kraft so manches
    Material-Gesetz, um neue Positionen zu wagen und zu etablieren.
    Eine eigens für die EUNIQUE zusammengestellte Auswahl an
    Designprodukten, die 2012 mit den „Dutch Design Awards“
    ausgezeichnet wurden, wird den Besuchern einen konzentrierten Blick
    auf die aktuelle niederländische Design-Entwicklung bieten, unter
    anderem aus den Bereichen Interieur, Grafik und Architektur sowie
    Mode. (Quelle: zum Teil Pressetext de eunique 2013)

    Ich empfehle mindestens einen Tagesausflug nach Karlsruhe -
    die Messe ist eine Wundertüte...

    EUNIQUE 2013
    Internationale Messe für Angewandte Kunst und Design
    07. bis 09. Juni 2013,
    Messe Karlsruhe,
    Messeallee 1,
    76287 RHEINSTETTEN

    ÖFFNUNGSZEITEN:
    Fr. - So. täglich von 11 bis 19 Uhr,
    Tageskarte 15 Euro (ermäßigt 12,--)

    www.eunique.eu

     

     

  • Gutes Design !

    Wer das CRAFTkontor kennt, weiß, dass ich ab und an Objekte in die Ausstellungen integriere, von deren Design ich  unabhängig von der Prämisse "handgearbeitet" überzeugt bin.

    So war ich im vergangenen Jahr sehr froh, als die Leuchter des dänischen Architekten Mogens Lassen endlich problemlos in Deutschland Einzug hielten, mußte man sie doch vorher aus Dänemark direkt mitbringen.

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    Mogens Lassen, Kubus4, Stahl, vernickelt (Foto: by lassen)

    Immer wieder verliebte man sich neu in sie: ob man sie in Kopenhagens Design Shops sah, oder im berühmten, sehr gut sortierten Museumsshop des Louisiana Museum für Moderne Kunst.

    Der Entwurf des Architekten Mogens Lassen (1901 - 1987),
    eines Pioniers des dänischen Funktionalsmus, ist schon 1962 frappierend einfach geometrisch geplant.
    Der Clou: die Kerzenhalter sitzen eben nicht kurz gedacht plump an den Ecken, sondern schweben auf den Streben - sie deuten eine Drehung des Quadrates um 90 Grad an - das erst macht ihn interessant...

    Zu Lebzeiten war der geschmiedete Leuchter Geschenk für die Familie und befreundete Architekten und Designer.
    Heute wird der Klassiker von den Enkeln Nadia Lassen und Soren Lassen erneut produziert und ist um einige Varianten, die es von Lassens nur als Zeichnung gab, ergänzt worden.

    Jüngste Ergänzung neben Weiß, Schwarz und Vernickelt,
    ist der Leuchter in Kupfer.
    Kongenial dazu die Serie der Bowls, bei denen die Halbkugelschale im Quadratraster hängt.

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    Mogens Lassen, Kubus4, Kupfer und Bowls small, Stahl,
    daneben der Hocker des Architekten. (Foto: by lassen )

    Im CRAFTkontor erhältlich sind die Leuchter in Weiß, Schwarz und Kupfer,
    die Schale "Bowl", small in Weiß.

    Diese Leuchter sind nicht nur schöne Begleiter in der dunklen Jahreszeit,
    auf der Terrasse, dem sommerlichen Tisch, auch im Wintergarten ergänzen
    sie Ihr Interieur  den ganzen Sommer über...

    Wie immer freue ich mich auf Ihren Besuch!

     

  • KLeinode deutschen Kunsthandwerks - Wochenendtip

    So wie es aussieht gibt es am langen Pfingstwochenende keine wirkliche Chance für Draußenaktivitäten.
    Die beste Gelegenheit sich mal wieder unerwartete Preziosen in der Provinz anzusehen.

    Das Neuwied (Rleinland-Pfalz) die Wiege der großen Ebenistenfamilie Roentgen ist, wissen vielleicht einige Möbelliebhaber.
    Ihre wunderbaren und wandelbaren Luxusmöbel schmückten viele zeitgenössischen Herrscherhäuser und sind heute noch begehrte Sammlerstücke von Museen und Liebhabern.

    Das Roentgenmuseum in Neuwied zeigt ständig eine schöne Auswahl.

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    David Roentgen, Rollschrank (Foto: DRS, Neuwied)

    Auf Youtube gibt es eine schöne Demonstration der feinsinnigen Machanik eines Rollschrankes des Metropolitan Museums New York zu sehen:
    www.youtube.com/watch?v=bG8aDJPlSLU

    Nun nimmt dieses Museum den 250 Gründungstag einer weiteren Manufaktur  zum Anlaß eine Doppelausstellung den Familien Roentgen und Stobwasser zu widmen.
    Beide Familien gehörten ehemals den Herrenhuter Siedlern in Neuwied an und waren zudem zweifach durch Heirat verbunden.

    "Die Kunsttischlerei Roentgen hatte sich 1750 in Neuwied niedergelassen und stellte europaweit begehrte Luxusmöbel, aber auch Kleinkunst wie zierliche Schatullen her.
    Sigismund Stobwasser und sein Sohn Johann Heinrich dagegen waren 1763 dem Ruf des kunstsinnigen Herzogs Karl I. nach Braunschweig gefolgt, wo Johann Heinrich mit der kaufmännischen Unterstützung des Vaters die "Fabric von lakirten Waren" eröffnete." (GA Bonn, Angelika Storm-Rusche, 17.5.2013)

    Heute kennt man kaum noch das wunderbare Wort "Galanteriewaren", aber genau solche Stücke waren die delikaten Produkte einer immer größer werdenden Manufaktur der Stobwassers: Kästchen, Tabletts, Schnupftabackdosen und vieles mehr.

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    Stobwasser, Die Gemäldekenner, Dose, Lack (Foto: Richard Borek-Stiftung, Braunschweig)

    Als Werkstoff dienten Papiermachee, gewalztes Eisenblech, Holz und ein fast mit alchimistischen Fähigkeiten entwickelter Lack aus geriebenem Bernstein und Kobaltharz, der die Kleinodien feuer- und wasserrestitent machte.

    In Hochzeiten der Manufaktur malten bis zu 40 freie und angestellte Maler nach berühmten Vorbildern oder eigenem Entwurf diese kleinen Kunstwerke.

    Die Zusammenschau dieser 2 hochkarätigen Kunsthandwerkerfamilien , die in ihren Produkten zeitbedingt den Stilwechsel vom Rokoko zum Klassizismus vollzogen ist wunderbar anzuschauen.

    Bis zum 18. August 2013:
    Roentgen-Museum
    Raiffeisenplatz 1
    56564 Neuwied

    Di - Fr 11 - 17 Uhr.
    So 14 - 17 Uhr

     

     

     

  • Begeisterte Nachtgaleristen....

    Kleine Nachlese zur 1. langen Galerienacht hier in Bonn, Bad Godesberg.
    (siehe auch ältere Einträge)

    Die 10 beteiligten Galerien wurden trotz sehr miesen Wetters von vielen lieben und gut gelaunten Besuchern fast überrannt.
    Die wunderbare Gelegenheit, in kleinen Freundesgruppen ohne Schwellenangst die verschiedenen Lokations zu besuchen, fand sehr guten Zuspruch: man stromerte von ehemaliger Schule zu der ein oder anderen vormaligen Botschaftervilla, vom Kunstverein zur Rahmerei, reihte Kunstgenuss an Essgenuss und widmete sich den unterschiedlichsten Positionen von experimenteller Kunst bis Kunsthandwerk.

    Die Skulpturen von GEORG SCHULZ im CRAFTkontor waren sehr beliebt.
    Hier paarte sich gutes Handwerk mit ganz eigenem Ausdruck.

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    Innenansicht Galerie Craftkontor während der Ausstellung Gruppendynamik:
    Georg Schulz und Uta K. Becker;
    Foto: Craftkontor

    Im beleuchteten Regal konnte ich wunderbare Beziehungen zwischen unterschiedlichen Charakterfiguren herstellen.
    Gruppendynamik fand sich spielerisch und schon beim Auspacken lag ein permanentes Schmunzeln auf meinem Gesicht...

    Man findet Typen, grinst über Haltungen und locker ausgedrückte Emotionen
    - ab und zu meint man Jemanden wieder zu erkennen:

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    Georg Schulz, Angela, Holzskulptur, Lindenholz,
    neben einer Raku-Keramik-Schale von Uta K. Becker;
    Foto: Craftkontor

    Es tummeln sich typische Besucher-Paare von Klassik-Konzerten neben Kofferträgern und anderen Mitarbeitern führender Dax-Unternehmen...

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    Georg Schulz, Kofferträger, Holzskulpturen, Lindenholz;
    Foto: Craftkontor

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    Georg Schulz, Paar, Holzskulptur, Lindenholz;
    Uta K. Becker, Wandgefäß, Raku-Keramik;
    Foto: Craftkontor

    Als Kontrast und doch kongeniale Ergänzung eigent sich die preisgekrönte Raku-Keramik von Uta K. Becker.
    (Staatspreisträgerin 2011)
    Geplant als Doppelaustellung, zeigt die Ausstellung zwei Protagonisten mit Gespür für den Augenblick.
    Georg Schulz muss beim schnellen Arbeiten wissen, wann genug Ausdruck angedeutet ist - seine Figuren sind aus der Ferne, wie aus der Nähe eindrucksvoll - Uta K. Becker muss durch die unkalkulierbare Technik des Raku geschehen lassen können.
    Niemand mutet dieser Technuk so architektonisch gestaltete Formen zu und erzielt diese spannende Wirkung, wie sie....

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    Georg Schulz, Drei Männer im Boot, Holzskulptur, Lindenholz;
    Uta K. Becker, 2 Wandgefäße, Raku-Keramik;
    Foto: Craftkontor

    UtaK.BeckerSchalen

    Uta K. Becker, Schalen, Raku-Keramik
    Foto: Künstlerin;

    Niemand ist so farbstark in den Varianten der Glasur auf Raku-Keramik und niemand traut sich die Dünnheit der Schalen zu, wie Uta K. Becker.
    Ihre Raku-Keramik baut auf der Tradition aus dem Japan des 17. Jahrhunderts, hat es aber für sich sehr stark in Form und Gestalt witerentwickelt !
    Uta K. Becker ist eine herausragende Protagonistin des Raku im 20. - 21. Jahrhundert!

    Die Ausstellung ist noch zu sehen bis Mitte Juni!
    (Jedoch verlassen jeden Tag Objekte mit verliebten Sammlern das Haus...)

     

  • Gruppendynamik

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    Georg Schulz, Holzskulptur (Foto CRAFTkontor)

    "Gruppendynamik" ist der Titel der Ausstellung,
    die im CRAFTkontor in der langen Nacht der Galerien eröffnet wird:

    FREITAG, 26. April von 18. bis 24.00 Uhr - in Bonn, BAD GODESBERG
    die Eröffnung im CRAFTkontor ist um 19.00 Uhr

    Mehr Infos hier: www.durch-die-nacht.info

    Gruppendynamik, die aktive Interaktion zwischen Mehreren....

    Hier sind es die Holzskulpturen von Georg Schulz aus Hamburg, der mit "groben Schnitzern Charaktere schafft. Jede einzelne Figur verblüfft durch die simple, grobe, aber äußerst treffende Darstellung menschlicher Eigenheiten. (...)

    Ganz ähnlich, wie es eine gute Karikatur zu leisten vermag, halten die Herrschaften dem Betrachter liebevoll einen Spiegel seiner Schwächen unsd Skurilitäten vor." (©Textausschnitt aus "Die Welt" 30.07.11)

    Kombiniert, kontrastiert wird dieses "Hirnholz" mit den ebenmäßigen, aber ebenfalls charaktervollen Gefäßen aus Raku-Keramik von Uta K. Becker, der Staatspreisträgerin Keramik 2011 in NRW.

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    Uta K. Becker, Übereckvasen, Raku-Keramik (Fotocopyright Cawelius)

    Auch diese Individuen zeigen im Einzelnen, sowie als Gruppe ihren besonderen Reiz. Runde, frei schaukelnde Schalen, faszinierende Leichtgewichte, mit zarten starkfarbigen Oberflächen in der besonderen Krakelee-Bildhaftigkeit, können fast als ihr Markenzeichen gelten. Seit einiger Zeit entstehen geometrische Gefäßobjekte, die miteinander in Bezug stehen können, als Skulptur funktionieren, aber auch mit einer einzelnen Blüte erfreuen.

    Diese 2 in Kombination in einer Ausstellung, welche Gruppendynamik wird da entstehen....
    Seien Sie gespannt - ich freue mich auf Ihr Kommen!!

     

  • Hasenpost

    Zum traditionellen "Goldhasen", der die lästige Angewohnheit hat, sich schmusend um die Hüften zu legen, gibt es im Reich des Kunsthandwerks wundervolle kalorienarme Alternativen.
    Gut gestaltet und nachhaltig.....

    Es grüßen Sie zum Osterfest:
    DorotheaSiegertBinderBunny

    Die "Bunnys" aus Papier Machee von Dorohtea Siegert-Binder.

    Marie Barleben Hase, Handpuppe

    Tapfer im Kalten den Fototermin wahrnehmend: der Hase von Marie Barleben,
    eine große Handpuppe aus Mohairplüsch, zum Theaterspielen, wie Schmusen
    gleichermaßen geeignet.

    Andreas HinderHasesitzendA

    Der sitzende Hase aus Keramik von Andreas Hinder.
    Er kann Haus- und Gartenbegleiter werden, denn seine lebensgroßen Skulpturen sind frostfest.

    FrankSchilloDosen-hase-gras

    Die Minidosen des Keramikers Frank Schillo schmücken sich mit Deckelfiguren aus Kunststoff.
    Liebenswürdige Augenzwinkerei mit kleinem Nutzwert .....

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    Die Handspielpuppe "Bunthasenfuß" der Filzerin Ulrike Unterlass-Klinger.

    Sie alle grüßen Sie zum Osterfest und wünschen Ihnen viel Durchhaltekraft
    gegen die Frostbeulen beim Eiersuchen!

     

  • Save the date: Spannende Nacht voraus....

    Durch die Nacht –
    Offene Nacht der Bad Godesberger Galerien 26. April 2013

    Eine neue Initiative ist geboren:
    Ein freier Zusammenschluss Bonn-Bad Godesberger Galerien veranstaltet unter dem vielversprechenden Titel ‘Durch die Nacht'
    am 26. April 2013 ab 18 Uhr bis Mitternacht
    die 1.  Galerien-Nacht.

    10  Galerien nehmen daran teil.
    Das breite Spektrum der Positionen der Beteiligten reicht von Photographie, KonzeptArt und Malerei
    über Druckgraphik bis zu angewandter Kunst.

    Das CRAFTkontor wird an diesem Abend seine neue Ausstellung "Gruppendynamik",
    eine Doppelausstellung mit Uta K. Becker, Keramik
    und Georg Schulz, Holzbildhauerei, eröffnen.

    An vielen Standorten ist neben geistiger Nahrung auch für das leibliche Wohl zum Durchhalten des Kunstmarathons gesorgt.
    Die Besucher werden mit einem Shuttle-Service in regelmäßigem Takt zu den Galerien geleitet.
    Viel Spaß macht es aber auch, mit dem Fahrrad die Standorte, besonders im Villenviertel von Bad Godesberg, zu entdecken.
    Weitere Informationen, beteiligte Galerien, Lageplan etc.:
    www.durch-die-nacht.info

    Später mehr.....


     

  • Schmuckfrühling Teil 2

    Schmuckgestaltung heißt neben dem Arbeiten mit den klassischen Materialien Edelmetal und Edelstein in jedem Jahrhundert auch die Invention in zeitgenössischen Materialien. Auch werden alte Techniken neu genutzt.
    Z. B. klöppeln Dorit Schubert und Stefanie Kölbel aus Nylon und Edelstahl rafinierte Kolliers, Karla Schabert erneuerte den gehäkelten Halsschmuck , Acryl und Holz werden zu Schmuckobjekten gefräst, es gibt Kombinationen von historischem Material des Gablonzer Modeschmucks mit edlen Steinen bei Tamara Grüner.

     

    Mein Beispiel heute ist Isabelle Azais.
    Ich sah ihre Arbeiten erstmals auf der eunique, der Publikumsmesse für angewandte Kunst und Kunsthandwerk in Karlsruhe und war beeindruckt über die Frische, mit der sie ihr Material nutzt.
    Ihre Spezialität ist Schmuck aus Leder.

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    Isabelle Azais, Langkette Daisy, Leder, Seide (copyright Isabelle Azais - Fotocopyright Schnuppe von Gwinner)

    Sie studierte Kunst in Frankreich, aber erst durch ihre Arbeiten ungewöhnlichen Schmucks wurde sie richtig bekannt.
    Seit 2000 ist sie in Brüssel mit eigenem Atelier und widmet sich neben Mode und Photographie, dem Schmuck.

    Ihre Arbeiten sind anders, täglich zu tragen und doch Couture, sie sind originell, spielerisch und farbenfreudig.

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    Isabelle Azais, Linsenkette, Leder, Seide (Copyright Isabelle Azais - Fotocopyright Schnuppe von Gwinner)

    Sie nutzt die unterschiedlichen Lederqualitäten, Lack-, Kalb-, Rindleder einerseits für schlichte Ketten, wie die Linsenkette, aber auch für spielerische Kolliers, wie die Seerosen- oder Blütenkolliers.

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    Isabelle Azais, Seerosenkollier, Leder (Copyright Isabelle Azais)

    Ergänzen kann man die Kolliers durch passende Ohrhänger und Ringe zum Set.
    Im letzten Beitrag nutzte ich das Wort "statementjewellery" - auch hier trifft es zu -
    ein Gegenentwurf zu "Bling-Bling".....

     

  • Schmuckfrühling.....

    Der Winter schlägt seit Gestern dem Frühling hier erneut ein Schnippchen. Die zarten leuchtenden Blümchen, die wie wir die Köpfe bei 16 Grad in der vergangenen Woche in die Sonne reckten, müssen pausieren.
    Haben wir Geduld, die Ahnung ist da....

    Diejenigen von uns, die wie ich dieses Jahr NICHT die aktuelle Schmuckkunst im Zeitraum zwischen Inhorgenta und IHM in Messe und Stadt München traditionell im Februar/März besuchen konnten, freuen sich auf anderen Wegen über neue Schmuckkunst zu erfahren.

    In der laufenden Frühjahrsausstellung im CRAFTkontor zeige ich Sue Gregor,
    Schmuckgestalterin aus England:

     

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    Sue Gregor, Armreif, Acryl; (Fotocopyright Sue Gregor)

    Durch das Studium freier Kunst und Graphik, entwickelte sie ein eigenes Verfahren um Acryl und Naturmaterialien auf klaren Formen zu vereinen.
    Ihr Atelier im eigenen Garten liefert ihr Blüten, Ranken, Zweige und Samen frei Haus, die sie in einem Abklatschverfahren (Details verrät sie nicht...) unter Verlust des Naturmaterials während des Farbauftrags auf Acryl aufbringt.

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    Sie nennt es "fossilized plastic" und kombiniert so leuchtende Farben mit zarten oder starken graphischen Strukturen.
    Jedes kleinste Detail: Blattadern, Rankenausleger, Staubblätter und vielleicht sogar die ein oder andere Blattlaus werden abgebildet.

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    "I link the natural world with the manmade by marrying the acrylic with the plants I have gathered, to produce beautiful and individual pieces. My work is a celebration of the organic and inorganic, industrial and natural. Each piece of jewellery uses the actual plant and even the veins of the leaf will show, thanks to the fine detail which is captured on the embossed surface. This means that each piece is unique and every piece is handcrafted. Choisya, box, vetch and sweet peas have all appeared in the jewellery I make, whether in the floral cuffs, leaf pendants or earrings." Zitat Sue Gregor

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    Sue Gregor, Halsreif, Acryl, Buchsbaumblätter; (Fotocopyright aller Abb. Sue Gregor)

    Das "schöne" neue Wort aus der Modebranche: "Statementjewellery"
    trifft auf diese Halsreifen von Sue Gregor in besonderem Maße zu.
    Das im Sommer tragen, egal ob auf der Haut oder weißem Outfit - ein Traum....
    und eine besondere Aussage!

     

  • WARTEN....

    Schnee und Eiseskälte haben uns noch fest im Griff. Dick eingemummelt haben endlich in diesem Winter die richtig dicken Wollsachen ihren Auftritt und doch....

    Und doch hat man gerade dann schon Sehnsucht nach Blumenduft - die ersten Tulpensträuße dürfen das Haus erobern - nach Farbe - neugierig liest man welche Frühlings- und Sommerfarben die neue Mode bringen wird und nach luftigen Dingen.

    Hellen van Berkel lieferte in den letzten Tagen des alten Jahres ihre neuen fantastischen Seidenschals an die Galerie.
    Was war das ein lustvolles Auspacken...

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    Hellen van Berkel, Seidentuch, Siebdruck, (Foto Marjon Hoogervorst)

    Schon im vergangenen Jahr habe ich die Tücher von Hellen van Berkel entdeckt: Charakteristika sind leuchtende Farben und spritzige Musterkombinationen (Patternblocking...)

    Leider hat sie neben dem Drucken der Panneauxs kaum noch Zeit, ihre noch spannenderen Schals aus Vintageseiden mit Stickerei zu fertigen - Einzelstücke schönster Phantasie.

    Aber freuen wir uns über diese neue Kollektion, in der sie erneut "Popart"-Obst mit Vogelillustrationen, Käfersammlungen mit Papageiensilhouetten, Blütenaquarelle mit Schattenrissen wundervoll kombiniert.

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    Hellen van Berkel, Seidenschal, Siebdruck, (Foto Marjon Hoogervorst)

    Nichts spricht ja auch dagegen, diese Aufhübscher zum kleinen Kaschmirpulli jetzt schon zu tragen....

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    Lassen Sie sich zum Frühling verführen,
    die Tücher sind "druckfrisch" in der Galerie.

    Und, als Hinweis für den Februar: wenn die Karnevalstage hinter uns liegen,
    beginnt am 28. die Frühjahrsausstellung im CRAFTkontor:
    "Blau über Blau" - ab dann lassen wir das blaue Band des Frühlings flattern...

     

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