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  • KRISTALL - Klar!

    Auf ihnen blühen Eisblumen wie in einem Winter von Walt Disney, bilden Schneekristalle magische Mosaike und leuchten Farbeffekte wie ein Feuerwerk, das sich in einem stillen See spiegelt.

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    Angelika u. Gerd Panten, Vasenformen, Porzellan, Kristallglasur; (Foto: Panten)

    Die Rede ist von den Wundern der Kristallglasur...
    Keramische Formen - einerseits elegant, andererseits vom Eindruck "brutal" - mit der exquisiten Kristallglasur sind der Schwerpunkt der neuen Ausstellung im CRAFTkontor.

    Werden wir präzieser:
    "In der keramischen Glasur gewachsene Kristalle haben auf die Menschen seit jeher eine faszinierende Wirkung.
    Das schimmernde Spiel, die immer wieder neuen Wuchsformen und die Farbigkeit der Kristalle haben eine magische Ausstrahlung, die den Betrachter in
    seinen Bann zieht.

    Früher wurde so manch dünnwandiges, von einer Kristallglasur geziertes Gefäß, mit Gold aufgewogen.
    Heute ist der Chemismus der Glasuren zwar bekannt und das Geheimnis der Kristallglasuren gelöst, dennoch wagen sich weltweit nur sehr wenige Keramiker an diese schwierige Glasurtechnik. "
    Zwei Ehepaare davon haben wir exklusiv bei uns zu Gast.

    "Das Schwierige hat einen einfachen Grund:
    Bei Glasuren, in denen große, einzelne Kristalle wachsen sollen, müssen viele Bedingungen eingehalten werden, die sich zum Teil gegenseitig aufheben.
    Beim Entwickeln von Kristallglasuren betreibt der Keramiker also immer eine Gratwanderung,
    das heißt, Erfolg und Misserfolg liegen sehr eng beieinander.
    Oft vergehen Jahre der Glasurentwicklung, bis erste gelungene Stücke aus dem Ofen kommen. Und selbst dann weiß der Keramiker nie, wie der nächste Brand ausfällt.
    Die Kristalle wachsen jedesmal anders, und so bleiben besonders gelungene Stücke rar.
    Dafür trägt aber jedes mit einer Kristallglasur versehene Stück die Handschrift der
    Schöpfung in sich.
    Der Keramiker stellt mit seinen Werken gleichsam eine Leinwand zur Verfügung, auf der sich im Verlauf des Brennprozesses kosmische Harmonien in Form stets unterschiedlicher Kristalle manifestieren.

    Durch die Harmonie von Form und Glasur wird jeder Ort, an dem ein solches Unikat steht, zu einem Ort des Lichtes, der zum Verweilen und Betrachten einlädt und der Seele einen spürbaren Zugang zur Harmonie der Schöpfung eröffnet."
    (Textauszug: Jörg Baumüller)

    Zu Gast sind das Ehepaar Angelika und Gerd Panten aus dem Deutschland nahen Grenzgebiet in Belgien und
    das halb deutsche und halb niederländische Paar Sonja und Ric Sebes aus der Gegend um Sankt Goar.

    Pantens stehen für die eleganten, ebenmäßigen Formen, auf denen die Kristalle aufs Schönste zum Blühen kommen.PantenkristallP1020166111
    Angelika u. Gerd Panten, Vasenform, Porzellan, Kristallglasur; (Foto: Panten)

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    Sonja u. Ric Sebes, Platte auf Füßen, Porzellan, Kristallglasur  (Foto: Studio Sebes)

    Studio Sebes steht eher für den Bruch zwischen rauher Form und prickelnder Glasur.
    Ein wunderbarer Kontrast in den Objekten, durch den die Glasur immer neu faszinierend wirkt!

    Ergänzt wird die Ausstellung durch klaren Glasschmuck, neue Schalenobjekte des Glasbläsers Frank Meurer und die spannenden "Bündelringe" von Silke Spitzer, deren Edelsteine nur wie mit einem Fädchen auf dem Ring befestigt, zu schweben scheinen...

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    Der Edelstein kann sich ganz in seiner Pracht entfalten...

    Spannende Ausstellungszeiten...
    Herzliche Einladung!

  • Jahresplanung....

    Es ist längst überfällig auch Ihnen ein gutes Jahr 2015 zu wünschen!
    Das sei hiermit noch getan....

    Und sonst bringt der Jahresanfang energisches Planen mit sich...
    die bislang angedachten Ausstellungen und ihre Teilnehmer/innen wollen festgezurrt werden...

    Hier für Sie ein kleiner Appetizer:

    Nach Karneval, Ende Februar beginnt die Ausstellungszeit mit der Schau: "KRISTALL - klar!"
    Hier widme ich mich schwerpunktmäßig der fantastischen Kristallglasur -
    einer speziellen und nicht einfachen Keramikglasur, die durch das Revival der 60er und 70er Jahre im Interieurbereich
    erneut Beachtung findet.
    Selbst die Porzellanmanufaktur Fürstenberg legt Kristallglasur-Objekte neu auf.

    Unsere Ausstellung zeigt jedoch Keramiker, die diese Art der faszinierenden Glasur schon lange als Könner ausführen:
    das Ehepaar Angelika und Gerd Panten, hier mit einer Vase:

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    (Foto und Copyright: A. + G. Panten)

    und das Studio Sebes, hier mit einer spannenden Platte, die durch den Gegensatz der rauh gebrochenen Kanten und der Kristallglasur wirkt.
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    (Foto und Copyright: Studio Sebes)

    Rund wird diese Ausstellung durch ergänzende Glasobjekte, Schmuck und mehr...
    Seien Sie gespannt!

    Im Mai wird es dann die 3. Lange Galerienacht hier in Bonn-Bad Godesberg geben!
    Das schöne Event mehrerer locker verbandelter Galerien hat sich etabliert und wir freuen uns,
    Ihnen erneut Höhepunkte unserer Galeriearbeit zu Präsentieren.
    SAVE THE DATE: Am Freitag, 8. Mai ist es soweit!

    Das CRAFTkontor, Ihre Galerie für Kunsthandwerk,  ist mit der preisgekrönten Keramikerin Elke Sada
    und der Graphikerin und Illustratorin Tita do Rego Silva dabei.
    Titel der Ausstellung: CAPRICCIOS - Überraschungen...

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    (Copyright: do rego Silva)

    Eine spannende Zusammenstellung verspreche ich Ihnen da...
    Die in Hamburg lebende und arbeitende Brasilianerin Tita do Rego Silvas ist bekannt für ihre überschwänglichen Holzschnitte -
    im vergangenen Jahr hat sie in einer wunderbare Zusammenarbeit mit Peggy Parnass, der Hamburger Journalistin, ein fantastisches Buch über Parnass Kindheit im III. Reich illustriert - die Arbeiten sind heute schon Sammlerstücke...

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    Elke Sadas Keramikarbeiten leben von der Spannung der frei gebauten Form und der gestischen Malerei:
    Form, Farbe, Rhythmus, graphische Spannung werden uns durch diese Ausstellung begleiten....

    Die Sommerausstellung trägt dann den Titel: "Freischwimmer"
    und im Herbst wird es den Schwerpunkt PAPIER geben,
    doch dazu schreibe ich Ihnen später mal...

    Ich hoffe nur, die Andeutungen lassen Ihnen jetzt schon im übertragenen Sinn "das Wasser im Mund zusammenlaufen"
    und wir sehen uns im Laufe des Jahres häufig hier im CRAFTkontor!

    Wie immer herzlich willkommen!

  • Grüße und Wünsche...

    Ein frohes Weihnachtsfest

    und
    optimistische Aussichten für das neue Jahr
    wünschen wir Ihnen!
    Heinz DüsterhausEngel
    Und Heinz Düsterhaus Glasengel singen freudig dazu...

    Die Galerie hat bis zu Dreikönig geschlossen...
    ab dann sind wir wieder voll Elan und
    mit Lust auf gut gestaltete Dinge
    und mit neuen Ausstellungen
    für Sie da
    !

  • TIP für Ihre nächste Berlinreise...

    Natürlich ist Berlin immer eine Reise wert, um die unterschiedlichen Facetten dieser spannenden Stadt alle kennen zu lernen, aber jetzt ist ein Fixpunkt weider eröffnet:

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    Ein Haus für Kunst, Mode und Design - Das Kunstgewerbemuseum

    Nach umfangreichen Umbauarbeiten präsentiert sich das Kunstgewerbemuseum am Kulturforum ab dem 22. November im neuen Gewand.
    Der 1966 im Geist der Nachkriegsmoderne entworfene Bau von Rolf Gutbrod wurde vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi in weiten Teilen umgestaltet. Durch weiße Einbauten erscheinen Foyer und Treppenhaus nun klar gegliedert. Kasse, Information und Garderobe sind als kubische Einbauten angeordnet und treten durch ihre reduzierte Formensprache im Raum zurück. Das Treppenhaus wird durch die großzügige Ummantelung der waagerechten Treppenelemente vereinheitlicht und zugleich in seiner Skulpturalität betont. Ein einprägsames Wegeleitsystem mit roten Superzeichen verdeutlicht die räumliche Struktur des Gebäudes und führt die Besucher durch das Haus. Ebenfalls neu gestaltet wurden die Ausstellungsräume für die Sammlungsbereiche Mode, Design und Jugendstil bis Art déco.

    Ein Haus für Kunst, Mode und Design

    Als Haus mit einer Vielzahl von Exponaten, Stilen und Materialien bietet das Kunstgewerbemuseum verschiedene thematische Rundgänge an.
    Gleich im Eingangsbereich lockt die neue Modegalerie: In abgedunkelten Räumen mit eingebauten Großvitrinen werden rund 130 Kostümen und ebenso viele Accessoires wie in einer Schaufensterpassage inszeniert.
    Der Besuch gleicht einem Spaziergang durch 150 Jahre Modegeschichte, vorbei an den Schöpfungen berühmter Couturiers wie Paul Poiret, Elsa Schiaparelli und Christian Dior.
    Berlin erhält damit zum ersten Mal eine thematisch umfassende Dauerausstellung zum Thema Mode.
    Grundlage der Präsentation bildet die 2009 angekaufte internationale Sammlung von Martin Kamer und Wolfgang Ruf.

    Ein weiteres Highlight ist die neu aufgestellte Designsammlung im Untergeschoss.
    In der hochkarätigen Auswahl sind die Bauhausklassiker ebenso vertreten wie Entwürfe der zeitgenössischen Stardesigner Ettore Sottsass, Philippe Starck oder Konstantin Grcic.
    Eine Stuhlgalerie ergänzt diesen Rundgang und zeigt eine Auswahl innovativer Entwürfe vom 19. Jahrhundert bis heute.
    Wie kaum ein anderer Gegenstand ermöglicht der Typus Stuhl eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen des Designs.
    Die Palette reicht von einfachen und zweckdienlichen über luxuriösen bis hin zu phantastischen, von der Funktion losgelösten Gestaltungen.

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    Verner Phanton, Eistütenstuhl, Kunstgewerbemuseum Berlin
    (Foto: Staatl. Museen Berlin)

    Im Erdgeschoss und im Obergeschoss gibt das Kunstgewerbemuseum einen systematischen Überblick über die Meisterleistungen europäischer Entwurfs- und Objektkunst vom Mittelalter zum Art déco. So werden im Erdgeschoss die mittelalterliche Schatzkunst mit dem berühmten Welfenschatz und glanzvolle Renaissanceobjekte wie das Lüneburger Ratssilber gezeigt. Im Obergeschoss führen verzierte Kabinettschränke und Kunstkammerobjekte die Sammelleidenschaft des Barock vor Augen.
    Den beginnenden Klassizismus markiert David Roentgens legendärer großer Kabinettschrank.

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    David Roetgen, Kabinettschrank, Kunstgewerbemuseum Berlin;
    (Foto: Stattl. Museen Berlin)

    Die Abteilung Jugendstil bis Art déco wird in vier neu eingebauten Kabinetten präsentiert. Die als "Raum im Raum" eingebauten Kabinette bieten im Inneren Bühnen für Möbelstücke und herausragende Exponate, während in den Außenwänden Vitrinen für weitere Objekte eingelassen sind. Die thematisch gegliederten Ausstellungsbereiche zeigen künstlerische Tendenzen zwischen der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 und dem Ende der 1920er Jahre. Für die Schmuckstücke von René Lalique, Möbel von Henry van de Velde oder Glasfenster von César Klein bieten die intimen Kabinette eine ideale Bühne.

    INFOS:

    Besuchereingang.
    Matthäikirchplatz
    10785 Berlin

    ! vollständig rollstuhlgeeignet;

    Verkehrsverbindungen

    U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
    S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
    Bus M29 (Potsdamer Brücke); M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße); M48, M85 (Kulturforum); 200 (Philharmonie)

    Öffnungszeiten:

    Mo geschlossen
    Di  - Fr.  10:00 - 18:00 Uhr
    Sa +So 11:00 - 18:00 Uhr

    Planen Sie aber auch Besuche bei zeitgenössischen Gestaltern und Kunsthandwerkern ein!
    Viele Ateliers laden zum Besuch ein:
    Heike Roesner  und ihre Papierobjekte - zauberhaft....;
    Michaela Binder in ihrem Schmuckatelier....;
    Anke Schulz Porzellanwerkstatt...;
    um nur ein paar zu nennen....

    Eine gute erlebnisreiche Zeit!

  • Wunschliste unsererseits....

    Eine meiner Täschnerinnen aus Brügge schickte mir diese lobenswerte Initiative der Kunsthandwerker aus Brügge.
    Dominique Dufait ist Mitglied und Preisträgerin von "Handmade in Brugge", dem Projekt, welches hinter dieser Initiative steckt...

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    Dominique Dufait, Unterarmtasche aus Rindsleder/Sattlerleder, handgenäht, selbstgefärbt;
    (Copyright: Dominique Dufait)

    'handmade in Brugge' is a local project to promote the craftsmanship in the city.
    With this campaign they want to encourage you to buy your Christmas gifts handmade and local. 10 good reasons:

    1. What you buy is unique! Chances that someone else sports the exact same thing are really small.

    2. You don't just buy a product, but also the story behind it. Something made with love and patience, and with the creator's signature.

    3. handmade stands for quality. If there is a defect, you know just the person who can repair it!

    4. Customised! a crafstman/woman can meet your exact requirements.

    5. You buy locally, so you help reduce transport costs and hence CO2 emissions.

    6. Craftsmanship wins hands-down when it comes to value for money.
        The choice is yours, cheaper, but broken more quickly or more expensive with longer life.

    7. Transparent and fair. You know where the product originated from, who made it and what from.

    8. You're buying a sustainable product, made from sustainable materials and produced with a light ecological footprint.

    9. Our heritage will be grateful to you! You are helping us sustain traditional techniques.

    10. Tired of the currend economic model?
          By buying handmade, you may not change the system, but you can consciously choose what you spend your money on.
    (source: handmade in Brugge)

    Schützen wir dem VEGAN- und VEGETARIER-Trend folgend, nicht nur die Tiere... schützen und schätzen wir letztlich die Menschen, die etwas gestatlten und herstellen.
    Stimmen wir mit den Füßen ab gegen Kinderarbeit - Lohndumping - Lohnsklaverei - Arbeitskraftausbeutung - mangelnden Arbeitsschutz...
    gegen ausufernden Chemikaliengebrauch in der Produktion von Geschenkartikeln und Spielzeug....
    stimmen wir ab gegen Wegwerfartikel ....

    Wir schützen dadurch unsere eigenen Arbeitsbedingungen und unsere Umwelt - wir haben nur dies eine Leben und diese eine Erde!

    Fazit: Kaufen / Schenken wir handgemacht - gekonnt - nachhaltig - lokal - einzigartig... mit Verantwortung und SCHÖN!

  • Winter - Wunderkammer - Zeit ....

    Alle Jahre wieder bereiten wir mit vielen Besuchen in Ateliers und auf Ausstellungen von Kunsthandwerk die schöne Zeit des Freudemachens vor.

    Manufaktur Kunsthandwerk ist eine nachhaltige Art des Schenkens -
    gut ausgebildete Handwerker, künstlerisch arbeitende Gestalter mit innovativen Ideen werden aktiv unterstützt...und ihre Werkstätten auch als Ausbildungsstätten erhalten.
    Individuelle Qualität geht vor Quantität....
    Regionale Wertschöpfung steht vor internationaler Ausbeutung....

    Objekte mit Ideen, Leidenschaft und Können - 100% handmade in Germany.
    Immer wieder ein großes Qualitätsmerkmal!

    Hier ein paar Inspirationen:

    Heinz DüsterhausEngel
    Foto und Copyright: Heinz Düsterhaus;

    Glaskünstler Heinz Düsterhaus gestaltet nicht nur große Stelen als Skulptur für das Interieur, sondern auch schöne moderne Engel für die Vorweihnachtszeit. Die Glasengel sind aus verschmolzenem Floatglas, bemalt und mit Gold und Silber veredelt, sowie anschließend auf dem Outfit geritzt, damit es auch Knöpfe und Taschen, sowie Knopfstiefelchen zu entdecken gibt...

    OggiBetonluxplus
    Foto und Copyright: Harald Kruse;

    Ganz gradlinig und schwergewichtig kommt diese Platte für 14 unterschiedliche Teellichter daher.
    Harald Kruse gestaltet sie aus eingefärbtem Beton und vergoldet die "Reflexzonen"....

    PetraStöckerButtons
    Foto und Copyright: Petra Stöcker;

    Adventskalender können auch modern und humorvoll sein.
    Petra Stöcker, von Haus aus Goldschmiedin, gestaltet mit kleinen Graphiken, Blattgold und -Silber 9cm große
    Buttons.... 24 nummerierte unterschiedliche Motive zum täglichen Tragen, weiterverschenken oder für viele weitere Ideen mehr.

    Das CRAFTkontor zeigt in seiner Wunderkammer vieles Schöne mehr:
    Gewebtes - Getöpfertes - Ledernes - Schmückendes - Gläsernes - Gemaltes - Geschnitztes - Geschmiedetes - Gedrechseltes - Vergoldetes....
    Inspirationen zum Verschenken und Selbst behalten !

  • KUSCHELZEIT ??

    Wird es jetzt kalt ?
    Für das erste Novemberwochenende sind hier für das Rheinlad doch wieder an die 20Grad angesagt...
    Aber die Umstellung der Zeit - die früher dunklen Abende - lassen uns doch wieder häuslich werden:

    Tee;
    Windlichter; Duft und Wärme....
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    Studio Sebes, Windlichter, Porzellan mit Holzmaserung; Copyright: Sebes.

    Und Wolldecken kommen wieder vermehrt für unser Wohlbefinden zum Einsatz.
    Handgewebt oder gestrickt...

    Wie gut, dass es die kleine Manufaktur von Catrin Krause und Holger Grabowsky gibt.
    Diese beiden haben sich 2008 stricktechnisch in Hamburg auf den Weg gemacht Wolldecken
    für klassisch moderne Interieurs zu entwerfen...

    "Produkte mit einem Mix aus graphischer Optik und (manchmal)  hintersinnigem Humor zu schaffen"
    war von Anfang an ihr Herzensanliegen. (Zitat der beiden Gestalter)

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    Krause & Grabowsky, Wollplaids:
    1. Hans & Franz;                                                   2. Little green piece; Merinostrick; (Copyright: Uppercase)

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    Krause & Grabowsky, Wollplaids:
    1. Stuhlklassiker (Reise nach Jerusalem);            2.  QR-Code; Merinostrick. Copyright: Uppercase;

    Alle Decken sind schmeichelnde Doppelgewebe: die Rückseite umgekehrt farbig zur Vorderseite (Doubleface).
    Phantasievoll wärmend und selber auf dem Weg Klassiker der Moderne zu werden...

    Dann kann die kalte Zeit jetzt kommen!

  • Ein großer Textilpreis für Ulrike Isensee !

    GRATULATION  !

    Ulrike Isensee ist der renommierte und nur alle 4 Jahre vergebene Lotte Hofmann-Preis für herausragende Textilkunst zugesprochen worden.

    Anläßlich der GRASSI-MESSE in Leipzig am kommenden Wochenende wird er verliehen, und Ulrike Isensee mit einer Ausstellung ihrer großen textilen Wandgestaltungen mit einer Präsentation im Grassi-Museum für angewandte Kunst geehrt werden.

    Freunde des CRAFTkontor kennen Ihre wunderbaren Webarbeiten, aber besonders ihre experimentellen Schal-Objekte - kleine Kunstwerke zum Tragen ein Jedes - schon jahrelang.
    Phantasievoll schmückend peppen sie jedes schlichte Outfit immens auf...

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    Ulrike Isensee, Schalobjekt, Seidentupefen, Leinen; Copyright: U.Isensee

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    Urlike Isensee, Schal-Loop, Waschleder mit Leinen; Copyright: U. Isensee
                                       

    Wer mehr über ihre größeren Gestaltungen sehen möchte, dem ermpfehle ich nachfolgenden Link auf den PDF-Katalog zur Ausstellung

    http://www.ulrike-isensee.de/katalog/kunstkatalog.pdf

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    Ulrike Isensee, Hommage an Niki de Saint Phalle; Versch. Stoffe, Leinen; Copyright: (U.Isensee)

    INFOS:

    GRASSI MESSE LEIPZIG
    24. - 26.10. 2014
    Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design
    im GRASSI-MUSEUM
    Johannisplatz 5 - 11
    04103 Leipzig

    www.grassimesse.de

    Gleichzeitig finden die DesignersOpen an verschiedenen Hotspots in Leipzig statt.
    An diesem Wochenende ist Leipzig die Hauptstadt des Designs und des Kunsthandwerks.

    Jedes Jahr ein lohnender Besuch!

  • Freia Schulze Glaskunst

    Fabulierfreudig und kunstvoll ist die Glasgestaltung der Lübeckerin Freia Schulze.

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    Freia Schulze, beispielhafte Glasgefäße (Fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Ihr Weg dahin war in Zeiten großen Glassammlertums, der Studioglasbewegung und der nachvollgenden Stagnation im Bezug auf künsterlisches Handwerk in Deutschland bewegt.

    2007, anläßlich der Verleihung des renommierten JUSTUS BRINCKMANN PREISES der gleichnamigen Gesellschaft des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, schrieb dessen damaliger Leiter, der Doyen des dt. Kunsthandwerks, Rüdiger Joppien:

    "Mit Freia Schulze erhält nach langer Zeit wieder eine Glaskünstlerin den Justus Brinckmann Preis.
    Wir freuen uns sehr, denn künstlerisches Glas ist heute in Deutschland schon fast selten geworden...

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    Freia Schulze, Glasgefäß mit Golddetails (Fotocopyright: Craft2eu u. Bernd Perlbach)

    Freia Schulze verfügt über eine gründliche Ausbildung, die sie auf verschiedenen Schulen und in mehreren Ländern erworben hat.
    1967 begann sie als junge Frau an der Werkkunstschule Schwäbisch-Gmünd ein Studium im Glasschliff....
    Vorbild waren der legendäre Stuttgarter Glasschleifer Wilhlem von Eiff und Hanns Model - zwei künstlerische Glasschleifer, die mit Arbeiten in Schwerschliff brillierten und dabei den Oberflächen der Gläser ein plastisches, auch haptisch spürbares Aussehen gaben...
    Plastische Glasschliffarbeiten gaben bereits in den 1960er Jahren eine Ahnung vom Glasobjekt als autonomem Kunstwerk.

    Als dann am Ende desselben Jahrzehnts die internationale Studioglasszene aufbrach und sich wieder dem frei geblasenen Glas zuwandte, verlor der Glasschliff merklich an Bedeutung. Nur wenige blieben ihm treu.

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    Freia Schulze, plastisch geschliffenes Gefäß; (fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Freia Schulzes Ausbildung und Entwicklung fällt in diesen Übergang: sie versuchte, neben derm erlernten Beruf auch noch andere Facetten der Glasgestaltung kennen zu lernen.

    Nach ihrem Diplom in Schwäbisch-Gmünd 1971, wo sie auch Emailleren und plastisches Gestalten studiert hatte, ging sie für ein Jahr an die Hochschule für Angewandte Kunst nach Wien.
    Danach, von 1972 bis 75, besuchte sie das College of Art in Stourbridge, England.
    Später beschrieb sie diese Zeit:
    "War meine Ausbildung in Schwäbisch-Gmünd eher auf das Ausbilden perfekter handwerklicher Fähigkeiten gerichtet, so waren die Studien in England wichtig, mit weiteren Gestaltungsmöglichkeiten zu experimentieren.
    Die offene Ausbildung an diesem College mti seiner hervorragenden technischen Aussteattung ließ (mich) Erfahrungen sammeln mit der Flachglasgestaltung, dem Glasguss und dem Verschmelz- und Einschmelzverfahren."
    Freia Schulze kehrte 1975 nach Deutschland zurück und machte ein achtmonatiges Praktikum in der Glashütte der Gebr. Eisch in Frauenau, wo Erwin Eich, einer der Begründer der internationalen Studioglasbewegung, ein eigenes Studio mit Ofen unterhielt.
    Wurde der ofen nicht gebraucht, konnte Freia Schulze daran arbeiten...

    Nach einem dreimonatigen Studienaufenthalt in den USA arbeitete Freia Schulze acht Monate als Entwerferin für Kleinserien in der von Roberto Niederer geleiteten Glashütte Hergiswil am Vierwaldstätter See.
    Ein Jahr später, 1978, machte sie sich schließlich in Diessen am Ammersee mit einer Werkstatt selbstständig, wo sie beiden Fähigkeiten, dem Entwerfen und der handwerklichen Ausführung nachgehen konnte...

    Familiäre Gründe veranlaßten sie jedoch, nach zehn guten und ereignisreichen Jahren, 1988 wieder nach Lübeck zurückzukehren und dort noch einmal eine Werkstatt aufzubauen.

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    Freia Schulze, Gefäße, Überfangglas, emailliert, gesandstrahlt - Golddetails; (Fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Bei ihren Arbeiten hat Freia Schulze stets auf kluge Beschränkung der Mittel gesetzt.
    Da sie kleine Glasbläserei betreibt, keine Manufaktur führt, arbeitet sie autark, ohne Mitarbeiten.
    Die Gläser, die sie verarbeitet, werden von ihr entworfen; nach ihren Zeichnungen werden sie in einer Hütte in Zwiesel, gelegentlich auch in Skandinavien hergestellt.
    Damit kann sie sich vollständig auf deren Veredelung konzentrieren....

    Seitdem kombiniert sie gern Schliff und Gravur auf ihren Gläsern. Entscheidend neu war aber das Element der Farbe: mit partielle emailiierten und matt gesandstrahlten Seitenflächen tritt eine Technik auf, die seitdem im Werk von freia Schulze szilbildend und dominant geworden ist.

    Freia Schulzes farbliche Veredelung von Gläsern sieht einen umfassenden Emailauftrag vor, der bei 540 Grad auf der Gefäßwandung aufgebrannnt wird. Durch mehrfaches Brennen entsteht eine hohe Intensität der Farben.
    Danach werden auf der emaillierten Fläche viele kleine figürliche und geometrische Motive oder ganze Ornamentbänder in Form von Folien aufgelegt, wbei man sich diese Motive durchaus wie kleine Scherenschnitte vorstellen kann.
    Anschließend wird das Werkstück in einem geschlossenen Kasten einer Sandstrahlung unterworfen, die die großflächige Emailschicht wegstrahlt und an deren Stelle eine mattierte Oberfläche zurückläßt...
    Nach Entfernung der Folie ergibt das ein milimeterfeines Farbrelief, eben das Muster, das jetzt das Glas als Ganzes schmückt.

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    Freia Schulze, Paperweight "Früchte" (Foto: CRAFTkontor)

    Soweit ich sehe, hat Freia Schulze dieses Verfahren erfunden und übt es als einzige aus.
    Der Effekt ist überraschend gestalt-und farbenfreudig.
    Die Muster sind bunt. frisch und voller Einfälle. Sie enthalten so unterschiedliche Motive wie Palmen und Sterne, Früchte und Blumen, Schlnagen und Treppen, Stacheltiere und Fische, ein unerschöpflicher Vorrat an kleinen Illustrationsmotiven, die die Künstlerin mit leichter Hand ausschüttet und verstreut...

    Die Bildmotive schweben oder wirblen durch den Raum oder verdichten sich hier und da zu Ornamentfeldern....

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    Freia Schulze, Vase (Fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Freia Schulzes Glasarbeiten sind Ziergegenstände oder Nutzobjekte der Poesie auf kleinstem Raum, verspielte Zeugnisse einer Welt, die man nur erträumen kann...

    Ob Flakon oder farbig geschmückte Trinkbecher, Karaffen oder Vasen, alle Arbeiten Freia Schulzes sind Sammlerstücke, die sich heute hoher Akzeptanz erfreuen....
    es ist ein "kleines aber feines" Werk entstanden, das in der Glaskunst der Gegenwart absolut unverwechselbar ist."
    (Copyright Rüdiger Joppien im Katalog zum Justus Brinckmann Preis 2007, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg)

    Viele Arbeiten Freia Schulze können Sie im Moment im CRAFTkontor, Bonn Bad Godesbergs erleben.
    Glasgestaltung at its best !

  • Inspiration Botanik !

    Der Sommer verabschiedet sich  - geht langsam zur Neige.
    Die Vegetation zeigt noch einmal große Fülle und kräftige Farben...

    Da kommt das Thema der neuen Ausstellung im CRAFTkontor nicht von ungefähr: "BOTANICA"

    Pflanzen und Früchte als Inspiration für gut gestaltete Dinge.

    Wir zeigen wundervolle Fayence-Keramik, deren Malerin Sonngard Marcks aufgrund ihrer aufwändigen Studienzeichnungen die Form mit unendlich vielfältigen Naturelementen füllt. Blätter, Blüten, Früchte in den unterschiedlichsten Vegetationsphasen zusammen mit kleinen Krabbeltierchen, Fliegen oder Bienen.

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    Sonngard Marcks, Teller "Persischer Stoff", Fayence-Keramik.
    (Copyright/Foto: S. Marcks)

    Anklänge an die Illustrationen von Sybilla Merian könnte man meinen, aber der Stil von Sonngard Marcks ist sehr besonders und eigenwillig.
    Der Zuspruch der Jurys großer Preise für Keramik und Kunsthandwerk spricht für sich - ebenso die vielfältigen Ankäufe durch renommierte Museen...

    Wir ergänzen diesen Augenschmaus der illustrativen Fülle durch die gekonnten Farbstiftzeichungen einer der wenigen noch auf dem Gebiet der botanischen Malerei arbeitenden Deutschen: Verena Redmann.
    "Verena Redmann liebt kleine Objekte.
    Sie habe keinen Blick fürs große, sagt sie, immer seien es die kleinen Dinge, die ihre Aufmerksamkeit erregen.
    Deshalb muss sie oft die Lupe benutzen, um die winzigen Details ihrer Modelle zu erkennen ...
    Es ist eine Sisyphus-Aufgabe, die nicht ganz glatte Oberfläche z.B. einer Knolle authenisch auf Papier zu bringen.
    Selbst ein kleines Radieschen zu zeichnen dauert etwa zwei Tage.

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    Verena Redmann, Radieschen, Farbstiftzeichung auf Bütten;
    (Copyright: V. Redmann)

    "Jede Frucht hat Poren und eine ganz eigene Oberfläche.
    Sie kann glatt, auch spiegelglatt, rauh, weich oder hart sein, wie Pergamentpapier, samtig, behaart oder stachelig.
    Dadurch entstehen auf der winzigsten Oberfläche Licht und Schatten, hellere und dunklere Partien sowie die unterschiedlichsten Farbschattierungen.
    Das will ich mit den Farbstiften einfangen.""
    (Zitat aus: Renate Hücking, Blumenmalerinnen - Porträits besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur, Callway-Verlag)

    Für unsere Ausstellung hat Verena Redmann eine neue Serie kleiner Farbstiftzeichungen zum Thema der Rosengewächse und Hagebutten gearbeitet.

    Besonders geht es in der Herbstausstellung weiter...
    Mit Zuckerzeug - Naschwerk werden die Arbeiten der Glasgestalterin Freia Schulze verglichen.
    Mit einer selbstentwickelten, ausschließlich von ihr selbst ausgeführten Technik, die nur noch wenig mit traditionellem Glasschliff zu tun hat, veredelt Freia Schulze Glasoberflächen voller Einfälle zu Poesie auf kleinstem Raum.

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    Freia Schulze, Vase, Emailleüberfang, Kollage, Sandstrahltechnik auf Glas.
    (Copyright: F. Schulze)

    Kleine Wunderwerke sind ihre Arbeiten, die Design und gekonntes Handwerk in sich vereinen.
    Rankwerk windet sich um Gläser, Streublümchen rieseln über Vasenwände und auf ihren Paperweights findet sich ein ganzer kleiner Dschungel wieder....
    unendlich kleinteilig, unendlich fleißig....virtuos in der Technik von gebrantem Emaille-Überfang, Kollage und Sandstrahtechnik.
    Auch ihre Arbeiten sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten und begehrt.

    Natürlich ist auch Schmuck in der Herbstausstellung vertreten...
    Nina Helms zeigt ihren massiven Silberschmuck, der sich thematisch ebenfalls um Gewächse dreht:
    Algen, Knospen und Blüten bilden einen Reigen für Hals , Hand und Handgelenkt.

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    Nina Helms, Kollier "Blütenreigen", Silber . (Copyright: N. Helms)

    Ab Freitag, 12. September können Sie die Arbeiten zum neuen Ausstellungsthema "BOTANICA"
    im CRAFTkontor, ihrer Galerie für Kunsthandwerk in Bonn-Bad Godesberg bewundern und erstehen.

    Herzlich willkommen!

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