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  • Wichtiger Nachtrag zum Staatspreis manufactum NRW 2015 DIE PREISTRÄGER

    Am Samstag zur Ausstellungseröffnung wurden nun in Köln die Preisträger vorgestellt!

    Die Preisträger 2015 im Überblick:

    Möbel
    Klemens Grund, Tischlermeister

    Skulptur
    Kirsten Diez-Reinbeck, Keramikerin

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    Kirsten Diez-Reinbeck, Schalenserie auf Stahlstützen; Foto: MAKK

    Schmuck
    Ursula Biskup, Goldschmiedin und Schmuckdesignerin aus BONN !

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    Ursula Biskup, Ohrhänger; Foto: MAKK
     
    Kleidung
    Katja Skoppek, Bachelor of Arts

    Wohnen
    Katrin Reinke und Cornelia Falk, Textilgestalterin und Fotografin (Gemeinschaftsarbeit)

    Ich lege Ihnen noch einmal die Ausstellung im MAKK in Köln sehr ans Herz.
    Ausstellung und Katalog sind immer ein guter Überblick über den Stand des guten Kunsthandwerks in NRW.

    Einen Teilnehmer, der auch in diese Schau juriert wurde, aber dieses Jahr kein Preisträger ist, können Sie am Wochende in Bonn mit einem teil seiner Arbeiten sehen:
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    Markus Schürmeyer, Steinei, Foto: MAKK

    Markus Schürmeyer ist mit seinen traumhaften Steinschalen bei der PROMENADE PAUL KEMP STRAßE, Bad Godesberg vertreten...
    Schauen Sie sich seine Arbeiten im Atelier verWANDlung an -
    entdecken Sie die Gärten der teilnehmenden Anlieger -
    Besuchen Sie die Galerie Judith Andreae
    und treffen Sie mich miit Teilen der Sommerausstellung des CRAFTkontor im Hause CUBIO...
    Hier präsentiere ich Interieurobjekte im Ambiente von wunderbaren SToffen und Tapeten z.B. von Designers Guild oder Christian Lacroix...
    Sehen Sie, wie gut modernes Kunsthandwerk im Interieur wirkt !

    SAMSTAG, 11 - 18 Uhr, Paul Kemp Str. 1 - 9
    Bad Godesberg

    Treffen Wir uns dort?
    Herzlich willkommen - das Wetter soll toll werden... !

  • Der STAATSPREIS für das KUNSTHANDWERK in NRW 2015 in KÖLN im MAKK

    munu factum 2015
    Staatspreis für Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen
    22. August bis 11. Oktober 2015

    Prämierung der Arbeiten und Ausstellung der jurierten Objekte in Köln im MAKK.
    Eindeutig eine Besuchsempfehlung!

    Seit mehr als 50 Jahren kürt das Land Nordrhein-Westfalen regelmäßig seine besten Vertreter im Bereich der Angewandten Kunst. In einem breit angelegten Wettbewerb stellen sich alle zwei Jahre bis zu 450 Gestalter ? darunter solche mit klassisch-handwerklichem Background oder stärker design-orientierte ? dem Urteil der Fachjury, um einen der begehrten Staatspreise im Kunsthandwerk zu erhalten.

    Die Ausstellung manu factum präsentiert ab August mit den Arbeiten der erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer einen Querschnitt des zeitgenössischen Kunsthandwerks: Handwerkliches Können und Materialbeherrschung, Innovation und Experiment sind die Kriterien für die Zulassung. Formal strenges Design findet seinen Platz neben dem verspielten, mit leichter Hand geschaffenen Entwurf, der schlichte Gebrauchsgegenstand behauptet sich neben der freien künstlerischen Arbeit. Diese Bandbreite ist erlaubt ? und gewünscht. Die Ausstellung wird so zu einer Plattform für den Austausch mit anderen Kreativen. Aber auch und vor allem mit dem Publikum.

    27. Landesausstellung mit neuem Konzept
    Statt der bisher am Material orientierten Werkbereiche waren in diesem Jahr die Arbeiten erstmalig in den sechs Themengruppen MÖBEL, SKULPTUREN, SCHMUCK, KLEIDUNG, MEDIEN und WOHNEN einzureichen. Von der Neu-Orientierung versprachen sich die Ausrichter des Wettbewerbs nicht weniger als einen Kreativitätsschub. Was das Kunsthandwerk von jeher auszeichnete ? der Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand ?, aber auch neuere Tendenzen hin zum konzeptuellen Arbeiten erfahren eine stärkere Würdigung. Und die neue ?Wahlfreiheit? hat der Inspiration gut getan: So frisch, vielseitig und ambitioniert zeigt sich die Landesausstellung in ihrer 27. Auflage.

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    Glasobjekt, Thomas Lemke (Foto: Manfred Grünwald

    KLEIDUNG präsentiert sich hier als im weitesten Sinne am Körper zu Tragendendes außer Schmuck: Vom Theatergewand bis zur textilen Installation ist alles möglich. Aber auch Tragbares, das durch exzellentes Handwerk hervorsticht, zählt dazu ? wie Hüte, Schuhe, ein Trenchcoat, eine Jacke aus handgewebtem Stoff oder ein Rucksack von schlichter Raffinesse.

    Bei den SKULPTUREN, mit 30 Exponaten größter Bereich, ist die Vielfalt der verwendeten Materialien wie Glas, Ton, Holz, Stein oder Metall augenfällig. Die Bronzefigur findet sich hier ebenso wie die filigrane Glasskulptur, neben der meterhohen Stele aus Stein stößt man auf ein Bodenrelief aus dem gleichen Material. Freie keramische Objekte, aber auch Vasen oder Schalen faszinieren durch ihre anspruchsvolle Ausführung. Wo Werkstoffe wie raues Holz und glatter Beton eine Verbindung eingehen, ergeben sich spannungsvolle Kombinationen.

    Quer durch alle Themenbereiche ist eine Lust am Ornament zu spüren. Realisiert beispielsweise als fragile Skulptur aus weißem Papier oder in zarten Mustern beim SCHMUCK. Beinahe ließe sich hier eine Zweiteilung feststellen: Verspielte und opulente Entwürfe, die die Grenze zur Skulptur aufzuheben scheinen, kontrastieren mit ultramodernen, teils radikal reduzierten Formen. Ein Hingucker: ungewöhnliche Werkstoffe wie Tantal oder Corian, die man aus Bereichen wie Architektur und Medizin kennt. Und auch die Herstellung im 3D-Druck eröffnet neue Perspektiven im Schmuckdesign.

    Die Kategorie WOHNEN versammelt so unterschiedliche Beiträge wie eine Geschirrserie oder eine Holzskulptur, Leuchten oder Tapisserien. Klassische Wohnaccessoires wie etwa Bestecke oder Kissen sind in der Minderheit, dafür gibt es außergewöhnliche Objekte, zum Beispiel eine Yogamatte oder einen Waschtisch; auch einen begehbaren mobilen Lagerraum kann der Besucher erkunden. Lampen entfalten ihre Wirkung durch die Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz oder ? kunstvoll gefaltetem ? Papier. Oder aber mit Wow-Effekt, wenn beispielsweise bunte Kabel mit schimmerndem Metall kombiniert werden. Mit originellen Ideen überzeugen mehrere (Wand-) Teppiche, akribisch-perfekt gewebt oder genäht, von raffinierter Farbgestaltung.

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    Vasen Barbara Bismark (Foto: Manfred Grünwald)

    Überraschend geht es weiter: MÖBEL, einer der stärksten Bereiche, ist bestückt mit funktionalen, perfekt durchdachten und gefertigten Tischen, Stühlen, (Stapel-)Hockern und vielem mehr. Streichelweicher Beton, Filz, Latex, Metall, Sperrholz oder Schindeln ? das alles sind Materialien, die hier zum Einsatz kommen.

    Im Themenbereich MEDIEN dominiert die Fotografie. Überwiegend in Serien werden Themen wie Farbe oder Landschaft aufgegriffen. Mehrere Arbeiten setzen sich mit dem öffentlichen Raum, vorzugsweise im urbanen Kontext, auseinander.
    Was den Besucher 2015 erwartet: eine Fülle kreativer Ideen, materialgerecht umgesetzt, oft mit eigens entwickelten, innovativen Verfahren. Und mit ?Hintersinn?: Es lohnt sich der zweite Blick, der Witziges, Detailreiches, Überraschendes enthüllt. Nicht zuletzt eröffnet die neue themenbezogene Einbettung der Exponate reizvolle Möglichkeiten der Präsentation.

    Das Beste: Der Staatspreis
    Seit den 1960er Jahren wird dieser am höchsten dotierte Preis im Kunsthandwerk in Deutschland für herausragende Leistungen kunsthandwerklichen Schaffens vergeben. In diesem Jahr noch einmal deutlich aufgewertet, soll so der kleine, aber feine Bereich zwischen Kunst und Handwerk nachhaltig gefördert werden. Garant für die Qualität ist ein zweistufiges anonymisierte Verfahren; nach Vorauswahl durch eine Fachjury entscheidet eine weitere Kommission aus Vertretern des (Kunst)Handwerks, der Wissenschaft, der Architektur und der Museen sowie der Ministerien und der Staatskanzlei über die Vergabe der Preise. Wettbewerb und Ausstellung werden gemeinsam von der Landesregierung und der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks NRW (ADK) durchgeführt.

    Und noch etwas Besonderes macht den Reiz dieser Schau von und für Kunstbewegte hierzulande aus: Die ?manu factum? findet abwechselnd im Rheinland und im Ruhrgebiet statt. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übernommen, die Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch Wirtschafts- und Handwerksminister Garrelt Duin. Nach 1995 ist das MAKK zum zweiten Mal Gastgeber der Landesausstellung und ab sofort fester Partner im vierjährigen Turnus, zusammen mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund.

    Zu sehen ist die 27. Landesausstellung zur Ermittlung des Staatspreises für das Kunsthandwerk im Lande Nordrhein-Westfalen vom 22. August bis 11. Oktober 2015 im Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtsschule, (MAKK).

    manu factum: ausgezeichnetes Kunsthandwerk seit 1963

    Die Veränderungen, denen die manu factum im Laufe der Zeit unterworfen war, spiegeln gleichzeitig auch die Entwicklung im Kunsthandwerk: So unterschied man beispielsweise bis Mitte der 1970er Jahre noch zwischen sakralem und profanen Gerät aus Metall. Die Zuordnung einzelner Werkbereiche wie Stein, Leder oder Farbe wechselte. Nicht selten stößt man bei den Preisträgern der Vergangenheit auf berühmte Namen wie Carl Pott, Friedrich Becker, Elisabeth Treskow oder Albert Renger-Patzsch. So manchem Preisträger wird der Besucher immer wieder begegnen, denn neben der Vielseitigkeit ist es das hohe Niveau, mit dem viele der ausgezeichneten Kunsthandwerker überzeugen ? oft über Jahre.

    Die über 50-jährige Geschichte der manu factum mit ihren vielen Facetten kann auch als Reminiszenz an die Vielfalt kunsthandwerklichen Schaffens gedeutet werden. Die Kulturleistungen vergangener Epochen, kostbare Gold- und Silberschmiedearbeiten in der Sakralkunst, Stein- und Holzbildhauerei sowie unzählige von Buchbindern, Porzellanmalern oder Glasbläsern gestaltete Gebrauchs- und Kunstgegenstände wären undenkbar ohne die Fertigkeiten, das Geschick, die künstlerische Inspiration der Handwerker, die die Werke ausführten. Aber auch die klassische Moderne des 20. Jahrhunderts und die Gedanken des Werkbundes und der Werkkunstschulen bis hin zum stilbildenden Einfluss des Bauhauses sind bis heute im Kunsthandwerk spürbar.
    Inzwischen, so lässt sich wohl sagen, sind die Grenzen zwischen Handwerk, Kunst und Design  fließend erfolgreiche Bewerbungen für die manu factum kommen heute von der Steinmetzmeisterin oder dem Tischler ebenso wie vom Produktdesigner oder der Fotografin...

    (Pressetext des MAKK)

    www.museum-fuer-angewandte-kunst.de

  • Münchner Geschichten....

    Eine wunderbare Ausstellung lockt nach München ins Stadtmuseum....
    Nicht, dass München mit seinen Smmlungen nichtg sowieso immer wieder eine Reise Wert ist, aber diese Schau reizt sehr, denn sie widmet sich der Sammelleidenschaft des Menschen - eine Leidenschaft, die eigentlich in jedem von uns schlummert und mehr oder weniger im Zaum gehalten oder, wie in der Ausstellung gezeigt, intensiv gelebt wird...
    Eine schöne Ausstellung auch für einen Besuch mit Kindern....

    17. Juli 2015 ? 10. Januar 2016

    Das habe nur ich! Über Sammellust und Liebhabereien

    Die Ausstellung bietet 750 Quadratmeter Einblicke in private und museale kunst- und kulturhistorische Sammlungen.
    Anhand von über tausend Objekten werden Liebhabereien, wird die Lust zu sammeln sichtbar.
    Ein Sammler liebt abenteuerliches Suchen, ist glücklich, wenn er gefunden hat, wonach er gesucht hat, hebt das soeben Erworbene sorgsam auf, vergleicht es mit dem, was er schon hat, integriert es in seine Sammlung und freut sich an seinem Besitz.

    In Form von Stillleben und Interieurs inszeniert die Ausstellung nicht nur typologisch verwandte Werke der freien und angewandten Kunst, sondern informiert auch über die verschiedenen Motivationen der einzelnen Sammler.
    Anhand neuester Statistiken und soeben geführter Interviews werden 33 Positionen vorgestellt.
    Der Bogen spannt sich vom locker gehandhabten Sammelsurium bis zur wissenschaftlich exakten Kategorisierung,
    vom Ansporn zu retten, was bedenkenlos weggeworfen wurde,
    bis hin zu Überlegungen, die auf eine ökonomische Wertsteigerung von Kunstobjekten zielen.

    Sammelgebiete variieren wie die Motive der Sammler.
    Sie reichen von abstrakt dekorierten Kakaokannen der 1930er Jahre bis zu kunstvoll gestickten Textilien aus dem Bazar von Istanbul,
    von farbenfroher Glaskunst aus Nancy um 1900 bis zu platt gefahrenen Getränkedosen, deren zufällige Verformung als ästhetische Qualität geschätzt wird.

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    Wandvasen der 1950er Jahren aus einer Privatsammlung; Schenkung Gunther Löw an das Münchner Stadtmuseum Foto: Benita von Bemberg, München © Münchner Stadtmuseum

    Am Ende der Ausstellung wird die rekonstruierte Wohnung eines Sammlers zitiert, der sich auf Dinge aus der Zeit der 1950er Jahre spezialisiert hat. Seine gesamte Wohnung ist voll von Sachen aus der Wirtschaftswunderzeit.
    Er hat sie über Jahre hinweg auf Flohmärkten entdeckt, erworben und bei sich zuhause aufgehoben und gezeigt.

    "Das habe nur ich!" behaupten manche Sammler und sind stolz darauf, wenn sie ein Unikum oder ein Unikat, etwas Aussergewöhnliches oder Einzigartiges in ihrer Sammlung haben.
    Diese Aussage eignet sich als Titel. Denn es besagt: "Das" meint das Objekt der Sammellust, "habe" zeugt vom wohligen Gefühl des Besitzens, "nur" gibt den Grad an Exklusivität wieder und "ich" verweist auf die Persönlichkeit des Sammlers.

    Von einer Sammlung ist die Rede, wenn sich mehrere Objekte aufgrund bestimmter gemeinsamer Merkmale zuordnen lassen.
    Zusammen bilden sie eine Gruppe, sind von einer Sorte, von gleicher Art, kategorisieren einen Typus.
    Die Zuordnung geschieht anhand von Kriterien bezüglich einer gemeinsamen Funktion, einer ähnlichen Form, einer bestimmten Farbe, eines speziellen Herstellers, eines Entwerfers, einer Thematik, einer Stilrichtung oder einer zeitlichen Eingrenzung.
    Anhand der Auswahl der Kriterien ergibt sich die besondere Charakteristik einer Sammlung.

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    Aus Holz geschnitzte und farbig gefasste Vögel aus einer Privatsammlung (Ausschnitt), entstanden im Bayerischen Wald und im Salzkammergut 1890-1920 Foto: Benita von Bemberg, München © Münchner Stadtmuseum

    Die Kenntnisse über die Dinge verdichten sich, je mehr der Sammler sein Gebiet erweitert.
    Mit jedem neuen typologisch verwandten Objekt gehen neue Einsichten einher. Nach und nach werden die Sammler zu soliden Kennern auf ihrem Gebiet.
    Es trifft zu, dass Sammeln bildet.
    Goethe bestätigt diese Aussicht, als er 1830 im Rückblick auf die eigene Sammellust vermerkte, er habe seit 60 Jahren jährlich mindestens 100 Dukaten auf den Ankauf von Merkwürdigkeiten gewendet. Er habe nicht nach Laune oder Willkür, sondern jedesmal mit Plan und Absicht gesammelt und an jedem Stück seines Besitzes etwas gelernt.

    Sammeln ist eine Kunst.
    Das Heraussuchen besonderer Dinge aus der Überflut von Gegenständen auf der Welt verlangt Spürsinn, kritisches Vermögen, Gespür für Qualität und Ordnungsliebe.
    Wie in einer Kunstkammer präsentiert der Sammler seine Stücke, arrangiert sie immer neu, zieht Vergleiche und recherchiert die ursprüngliche Funktion und Bedeutung.
    Selbst das Zeigen ist eine Kunstform, wenn sie nach ästhetischen Gesichtspunkten erfolgt. Oft verfallen bildende Künstler der Sammellust, weil sie die optischen Reize des Nebeneinanders ähnlicher Dinge genießen wollen.

    Themen der Ausstellung

    Pferdeliebhaberei. Motive in Porzellan und Ton
    Waffennarr und Mittelalter-Maniac. Helmbarten mit Stoßspitze und Axtblatt
    Jagdpassion und Trophäen-Sammlung
    Vorliebe einer Galeristin für außerakademische Kunst
    Der Flohmarktgänger. Eine Wohnung im Wirtschaftswunderstil
    Faszination Glas: Emile Gallé, Georg von Reichenbach und René Lalique
    Bronzeplastiken im Sammlerformat
    Wie man trank! Sammelleidenschaft für Bierkrüge von Franz Ringer
    Religiosa. Zum Beispiel gesammelte Schutzengel
    Vorbildersammlung für bildende Künstler: Textilien der Cuna-Indios
    Kakaokannen und Tortenplatten. Gesammelt wegen des Dekors
    Royalist und Sammler zugleich. König Ludwig II. Devotionalien
    Sammelthema Tiere: Hasenwelt, Vogelgezwitscher, Mäuseparadies, Löwenbedeutungen, Affenkomik
    Warenzeichen und Markenartikel. Das Interesse an der Zivilisationsgeschichte
    Erotik. Begebenheiten und Begegnungen. Nippes und Bildpostkarten
    Krüge. Vom Allerlei zu Entwürfen von Richard Riemerschmid
    Ikonen-Sammlung im Wohnzimmer
    Vespa-Rausch. La Ragazza supersprint
    Der Künstler, der seine eigenen Werke sammelt: Ignatius Taschner
    Textilien. Osmanische Volkskunst. Auf der Suche nach der verlorenen Qualität
    Roxy Ladies et al.. Plattencover
    Quodlibet. Was beliebt. Ein Sammelsurium oder so ein Durcheinander
    Kriterium Kobaltblau. Geschirr um 1930
    Pierrots aus Porzellan. Gesammelt von einem Circensiasten
    Figuren aus dem Show-Biz. Sammlung einer Galeristin. Plastiken von Nicholas Monro
    Asiatika. Reise-Erinnerungen. Gesammelt von Herrn und Frau Kohlndorfer
    Löffel. Eines Goldschmieds Vorliebe für multikulturelle Vielfalt
    Lokomotive im Kleinformat. Modellbauer müssen sammeln
    Bäume. Aboretum. Diese Sammlung kann nicht gezeigt werden
    Licht. Lampensammlung
    Sneakers. Boom. Die Neue Sammlung
    Geschenkpapier. Zu dieser Ausstellung erscheinen über 30 Papierbögen, die sich nicht nur als Sammlungsobjekt eignen, sondern auch die in der Ausstellung gezeigten Sammlungen wiedergeben
    (Copyright: Pressetext des Münchner Stadtmuseums)

    Münchner Stadtmuseum

    St.-Jakobs-Platz 1
    80331 München
    Tel. +49-(0)89-233-22370
    Fax +49-(0)89-233-25033

    Di - So 10 - 18 Uhr

  • ...windbewegt.....

    Der Sommer ist die Zeit, in dem wir versuchen, möglichst viele Stunden Draußen zu verbringen
    und wer einen eigenen Garten oder eine Terasse hat, denkt neben einer wechselnden blühenden Bepflanzung,
    Struktur und grünen Zimmern auch über Dekor oder Kunst für den Garten nach...

    Im Moment ist die Gestalterin Artemis Zafrana mit großem Silberschmuck, aber auch mit abstrahierten Vogelsilhouetten für Drinnen und Draußen im CRAFTkontor zu Gast.
    Ein sehr geeigneter Sommergast, denn wir können uns über Sonne und lauen Wind ja nicht beklagen.

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    Artemis Zafrana, Stelzvögel, Messingband, Messingsockel, brüniert; Copyright: Zafrana.

    Ihre Vogelsilhouetten von Seevögeln, Gänsen, Reihern und Raubvögeln nehmen in reduzierter Form die Charakteristik jedes Vogels auf und finden es übersetzt in gebogenen Messingbändern.
    In einem Stück ansatzlos geformt, sind sie typisches Abbild des jeweiligen Vogels in Stand oder Flugposition.

    Diese Silhouetten setzt Artemis Zafrana auf Stangen und diese in Messing-  (für Innen) und Marmorsockel (für Außen).
    Durch das stabile und doch nachgebende Material des Messingbands haben die Skulpturen eine hervorragende Eigenschaft:
    sie wipppen leicht !
    Das heißt, jedes kleine Sommerlüftchen versetzt sie in leichte Schwingungen und simuliert so eine Flugbewegung.
    Hübsch anzusehen...

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    Artemis Zafrana, Möwe, Flugstadien, Messingband und Messingsockel. Copyright: Zafrana.

    Zafranas Vögel schmücken bereichernd jedoch nicht nur windbewegt Gartenräume, sie eignen sich ebenso für Wohnräume und
    besonders passen sie zum Revival der Midcentury-Möbel.

  • ART AUREA AWARDS 2015

    Seit  2015 schreibt das renommierte Magazin für angewandte Kunst ART AUREA (CRAFTkontor Blogleser kennen das Magazin gut...)
    die ART AUREA AWARDS aus.
    In diesem Jahr hatte ich das Vergnügen, erneut zur illustren Jury geladen zu werden.
    Alles, was Rang und besonders Namen hat in der europäischen und internationalen Galerienlandschaft für angewandte Kunst, Schmuck oder Keramik ist in der Jury vertreten.
    Mit der unten angefügten Galeristenliste als Anregung, können Sie Städteulaub in Europa mit vielen Galeriebesuchen in spannenden Kollegengalerien verbinden...

    Hier lesen Sie, was es in der aktuellen Ausgabe von ART AUREA darüber berichtet wird:

    "Die ART AUREA AWARDS Gewinner 2015
    Miriam Hiller, Schmuckkunst, Jan Kath, Teppiche/Raumtextilien, und Thora Urup, Studioglas, sind die Hauptgewinner der ART AUREA AWARDS 2015

    Zur Wahl standen 178 Designer, Künstler und Manufakturen, die gegenwärtig auf der ART AUREA PLATTFORM präsent sind.
    Der Wettbewerb dient der Förderung authentischer Werkstätten, Designer, Künstler und Manufakturen.
    Insgesamt werden in diesem Jahr 16 ART AUREA AWARDS in elf Gestaltungsbereichen vergeben, darunter drei Hauptpreise.
    Im Bereich Teppiche/Raumtextilien konnte Jan Kath 33 Stimmen auf sich vereinen.
    Im Bereich Schmuckkunst, wo die Konkurrenz deutlich größer war, sammelte Miriam Hiller 18 Stimmen ein.
    Thora Urup, Studioglas, war im gesamten Bereich Gefäßkultur mit 17 Stimmen die erfolgreichste Gestalterin.

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    Tora Urup, Cylinder, Glas - Graalglas; Copyright: Tora Urup; Foto: Art Aurea;

    Für solche Glasobjekte erhält die dänische Designerin Tora Urup den Hauptpreis bei den ART AUREA AWARDS 2015 im Bereich Studioglas .

    Die weiteren Awards gehen an Ulrike Mäder und Felix Müller im Bereich Möbel/Objekte,
    an Studio Drift und Neo/Craft bei Leuchten sowie an Ingrid Rügemer im Bereich Diverse Designobjekte.
    Im Schmuckdesign erhalten Sofia Beilharz und Claudia Hoppe die ART AUREA AWARDS 2015.
    Bei Accessoires/Textilkunst hatten Benjamin Bigot, Schuhe, und Vivian Hackbarth, Mode, die meisten Stimmen auf sich vereint.
    Die Gewinner im Bereich Schmiedekunst sind Laurenz Stockner und Dong-Hyun Kim.
    Im Gestaltungsbereich Holz schlug Friedemann Bühler (*) sogar knapp den grandiosen Drechsler Ernst Gamperl.
    Min Soo Lee erhält den ART AUREA AWARD im Bereich Keramikkunst. Wie im Bereich Studioglas war hier der Wettbewerb durch eine Reihe fantastischer Arbeiten besonders hart.

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    Jan Kath, ART AUREA AWARDS Gewinner 2015. Teppich Make Rugs not War. Seide, tibetische Wolle

    Die virtuelle Wahl war für die Jury aus verschiedenen Gründen nicht einfach. Insgesamt mussten die Profile mit den Arbeiten von 178 Designern, Künstlern und Manufakturen beurteilt werden.
    Trotz dieser anspruchsvollen, zeitintensiven Arbeit gaben fast 70 Juroren, Galeristen, innovative Fachhändler und Experten für Angewandte Kunst und Design ihr Votum ab.
    Wir danken sehr für dieses überwältigende Interesse. Es zeigt, dass unsere kommunikative Arbeit für künstlerisches Design und authentische Manufakturkultur in einer globalisierten Welt engagierte Mitstreiter finden.
    Die ersten ART AUREA AWARDS 2015 waren ein guter Start in einen einzigartigen Wettbewerb zur Bewahrung und Förderung einer lebendigen Kultur. Jeder Teilnehmer, sei es als Macher, Vermittler, Kurator oder Lehrender schwimmt gegen den Strom des gedankenlosen Konsumismus.
    Wir danken Ihnen allen sehr herzlich.
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    Der Hauptpreis der ART AUREA AWARDS 2015 im Bereich Schmuckkunst geht an Miriam Hiller. Brosche Sephimera. Edelstahl, pulverbeschichtet.

    Die Juroren 2015

    Beatrice Hild, Juwelier Hild, Bonn
    Philip Huges, Ruthin Craftscenter, Denbughshire, GB
    Beate Brinkmann, Galeristin, Berlin
    Jens Biegel, Designer und Juwelier, Frankfurt
    Björn und Eva Grossmann, Galeristen, Nürnberg
    Dr. Petra Hölscher, Kuratorin, Die Neue Sammlung, München
    Franz Motoch, Galerie Moha, Wien
    Angelika Metzger, Galeristin, Johannesberg
    Ilse de Keulenar, Galeristin, Antwerpen
    Sandra Nitz, Galeristin, Höhr-Grenzhausen
    Kinga und Olga Zobel, Galeristinnen, München
    Noel Guyomarch, Galerist, Montréal, Canada
    Stefan Motzke und Sebastian Seeherr, Juweliere, Ulm
    Ulrike Ullmann, Galeristin, Brühl
    Marie-Jose Van den Hout, Galerie Marzee, Nijmegen, NL
    Anne Leclercq, WCC-BF Galerie, Mons
    Annegret Portsteffen, Galeristin, Bonn, Bad-Godesberg
    Nils Komm, Goldschmied, Braunschweig
    Heyeon Kim, Galeristin, Seoul, Korea
    Einspieler, Galerist, Klagenfurt
    Lydia Gastroph, Unternehmerin, München
    Jochen Blume, Goldschmied, Hildesheim
    Fabric Schaefer, Galerist und Professor, Genf, CH
    Moseler + Reichert, Juweliere, Frankfurt
    Patrizia Bonati, Schmuckkünstlerin, Cremona
    Bella Neyman, Galerie Reinstein|Ross, New York
    Rita Marcangelo, Alternatives Gallery, Rom
    Atelier Gilmar, Monmouth GB
    Dr. Monika Fahn, BKV Galeristin, München
    Bruna Hauert, Galeristin, Zürich, CH
    Natalie Ortner, by noa, Galeristin, Weil am Rhein
    Suzanne Nabulon und Philipp Thüler, Essor, Galeristen, Biel, CH
    Eva Maisch, Galeristin, Würzburg"

    (Textauszug aus ART AUREA Juli 2015)

    www.artaurea.de
    Immer wieder lesenswert.....

    (*) Friedemann Bühler ist wie immer auch in der Galerie CRAFTkontor vertreten...

     

  • DRESDNER Geschichten...

    Im letzten Post habe ich von der Entdeckung Karin Merkls aus Wien und ihren fantastischen Seide-Merinowolle-Stolas auf der letzten EUNIQUE, Publikumsmesse für Kunsthandwerk, im Mai in Karlsruhe geschrieben...

    Das war nicht die einzige Neuentdeckung für mich im Bereich Textil:
    Das Tuchdruckatelier JONAS & CLAUSNITZER ragte ebenfalls weit aus dem Gestaltergetümmel heraus...

    Seide ist ein besonderer Stoff, der mit elegantem Glanz fasziniert. Mit ihrer schmiegsamen Leichtigkeit und der Eigenschaft, bei Kälte zu wärmen und bei Hitze zu kühlen, stellt Seide ein ideales Material für Tücher dar.
    Außerdem nimmt Seide Farben sehr gut auf und ist deshalb eine passende Grundlage für Drucke. 

    TuchdruckTintenteufelgross02JonasClausnitzerTintenteufel _gross_01.jpgTintenteufel _gross_01
    Britta Jonas & Irina Clausnitzer, 2 Ansichten des Seidentuchs "Tintenteufel",
    Siebdruck auf schwerer Seide, limitierte Auflage von 20 Stück;
    (Copyright: Jonas & Clausnitzer)

    In ihrer Dresdner Seidentuchmanufaktur TUCHDRUCK JONAS & CLAUSZNITZER, gegründet Anfang 2013, bedrucken die zwei Gestalterinnen ausschließlich Seide, und das nur mittels Handsiebdruck.
    Dieses Verfahren macht aus jedem Tuch ein einzigartiges Schmuckstück.
    Die Farben trocknen auf dem glänzenden Stoff matt auf, und so entsteht eine fast reliefartig anmutende Oberfläche.
    Beim Siebdruck arbeitet man mit sehr feinmaschigen, auf Rahmen gespannten Geweben.
    Für jedes Druckbild und jede Farbe muss ein extra Sieb vorbereitet werden, auf dem die Maschen der nicht druckenden Stellen verschlossen und die der druckenden Stellen offen und damit farbdurchlässig sind.
    Dieses Sieb wird in einen Drucktisch eingespannt, Farbe wird aufgetragen und mit einem breiten Rakel über das jeweilige Sieb gezogen.
    Für jede Farbe und jedes neue Muster wieder erneut...
    Dies ist eine sehr diffizile Arbeit, die hohe Präzision, beste Zusammenarbeit der beiden Druckerinnen und Feinfühligkeit erfordert.

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    Diese hohe Anforderung, die Beide an Ihre Arbeit und an die Entwürfe richten, bedingt, dass sie von jedem Design nur 20 limitierte Examplare drucken.
    Exquisite Ergebnisse in exklusiver Auflage - Haute Couture....

    Britta Jonas ist bildende Künstlerin. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Bildhauerei bei Martin Honert und Karl-Emanuel Wolff. Britta Jonas lebt und arbeitet in Dresden und Frankfurt am Main. Neben dreidimensionalen Arbeiten und dem Animationsfilm ist der Siebdruck auf verschieden Materialien ein wichtiger Teil in ihrem Œuvre. (siehe: http://www.brittajonas.de)

    Irina Claußnitzer leitet seit 1993 die Siebdruckwerkstatt an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Außerdem führt sie die Druckwerkstatt RAUTEDRUCK, in der sie seit 1990 für zahlreiche namhafte Dresdner Künstler Siebdrucke (Serigraphien) auf Papier und anderen Materialien anfertigt.

    In langjähriger Zusammenarbeit konnten die Beiden bereits verschiedene Projekte verwirklichen,
    bei denen das Drucken auf textilen Untergründen eine große Rolle spielte....
    (Textausschnittzitat von Jonas u. Clausnitzer)

    Tuchdruckyongleur-kleinTuchdruckistanbul-klein
    Britta Jonas & Irina Clausnitzer, Schals "Jongleur" und "Istanbul"
    Siebdruck auf Seide, limitierte Auflage von 20 Stück;
    (Copyright: Jonas & Clausnitzer)

    Phantasievolle Musterkombinationen zum Teil ergänzt mit Zitaten klassischer Muster , wie Spitze oder Hahnentritt, breiten sich opulent auf den Seidenfoulards aus.
    Tücher oder Schals stehen zur Auswahl und verleiten Damen und Herren gleichermaßen zum vergnügten Tragen... !

    Erhältlich exklusiv in der Sommerausstellung im CRAFTkontor ab 16. Juli bis Mitte September 2015.

  • Wiener Geschichten...

    Auf der EUNIQUE - Messe für angewandte Kunst und Kunsthandwerk im Mai in Karlsruhe - übrigens immer ein Tip für gutes Kunsthandwerk auf einer Publikumsausstellung mit über 300 ausstellenden Ateliers - lernte ich meine Wiener Kollegin Karin Merkl kennen.

    "Karin Merkl eröffnete 1997 den SCHAURAUM FÜR ANGEWANDTE KUNST im 7. Bezirk in Wien,
    eine Galerie für zeitgenössisches Kunsthandwerk und Design.
    In Gemeinschaftsaustellungen oder themenbezogenen Gruppenausstellungen wurden Unikate, Kleinserien und Prototypen von Künstlern und Designer in den Materialien : Keramik, Metall, Holz, Glas, Textil gezeigt.

    Seit 2006 entwirft Karin Merkl unter dem label austriandesign modische Accessoires.
    Es ist vor allem das Thema Schal das sie interessiert. Den Schal, in seiner Grundform ein Rechteck, interpretiert und modifiziert sie so, dass er zum Bekleidungsstück, zur reversiblen und variierbaren Mode für Damen wird.
    Vor allem diese einfache Form des Rechtecks, aber auch das genaue Hinsehen, tradierte Gestaltungsprinzipien zu hinterfragen, Schönheit im Alltäglichen finden, Gewohntes zu verändern: Das begeistert mich. Textiles ist dafür ein großartiges Material!"
    (Zitat: Karin Merkl)

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    Karin Merkl, Seide/Filz-Stola; (Foto: Craftkontor)

    Mich hatten es spontan ihre Seide/Filz-Stolen angetan...
    Seidiges und Wolliges - Schweres und Leichtes - farbenfrohes Miteinander zweier wundervoller Naturmaterialien ergeben je eine große Stola für den mitteleuropäischen Sommerabend oder den besonderen Anlass in der Saison im Winter...

    Die Schals sind aus schwerer changierender Seide mit einem großzügig zweifarbigen Rand aus feinster Merinowolle, der gegengleich gefilzt ist. Die Wollfasern werden händisch auf die Seide und in die Seide gefilzt. Der gefilzte Rand gibt der Seide eine Körperlichkeit ohne die Leichtigkeit der schwingenden Seide zu verlieren. Vorder- und Rückseite sind unterschiedlich farbig und gleich schön.
    Als Varianten zu den Schals arbeitet sie in gleicher Technik schwingende Capes und kleinere Boleros in jeglichen Farbzusammenstellungen - auch passend zum Kleid gearbeitet...!

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    Karin Merkl, Seide/Filz-Stola; (Foto: Craftkontor)

    Die Neuigkeit: für die Stola-Kollektion brauchen Sie jetzt nicht mehr bis Wien fahren - wir haben eine gute Auswahl für Bonn ausgesucht!

    Falls es Sie jedoch jetzt im Sommer nach Wien zieh,t hier die Adresse:

    schauraum für angewandt kunst
    Siebensterngasse 33
    1070 Wien
    Hier erleben Sie auch die Wollkollektion von Karin Merkl und Arbeiten unterschiedlicher Kunsthandwerker und Designer,
    so wie Sie es von uns, dem CRAFTkontor gewohnt sind.

  • Sommerzeit - Gartenzeit !

    Auch wenn momentan das Thermometer nicht über 17 Grad steigen will und uns auch Regenschauer nicht das Freie genießen lassen...
    bereiten wir doch Terasse und Garten für genussvolle Aufenthalte vor...

    Der Glasbläser Frank Meuer überrascht in diesem Jahr mit neuen Glasspitzen, die im Staudenbeet oder auch vor Hecken wunderbar im Garten leuchten.FrankMeurerblätter-rankstab-2
    Frank Meurer, Rankstäbe "Blatt", Glas, geblasen (Foto + Copyright Meurer)

    Hier stehen die Stäbe im Wendtland - leuchtende Blätter mit gestrudeltem farbigem Herz...

    Die Glasspitzen werden auf Edelstahlstangen oder rostige Eisenstangen
    (je nach Gartenlook - modern edel oder naturnah)
    gesteckt und sitzen dann direkt im Beet oder in den Pflanztöpfen...
    Sie ziehen wunderbar jedes Licht auf sich, reflektieren die Sonne und bilden schöne Farbtupfer...

    Auch im Winter:
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    Frank Meurer, Rankstäbe "Spitzen", Glas, geblasen; (Foto: Schulze-Merian)

    Keine Angst vorm Frost, auch diesen halten sie jahrelang aus und bringen Farbe auch in den winterlichen Garten ...

    Doch träumen wir heute weiter vom richtigen Sommer! und die Glasspitzen finden Sie im CRAFTkontor.
    Herzlich willkommen !

  • Ausflugstipp ....

    Bonn wird erneut Gastgeber für den Keramikmarkt der Innung Nordrhein....

    Keramische Lebensbegleiter für Tafel, Haus und Garten finden Sie am kommenden Wochenende
    auf dem 21. Bonner Töpfermarkt 2015.

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    Dagmar Langer, Mädchenkopf mit Mütze, Keramik;
    (copyright: Dagmar Langer)

    Am Samstag,  13. und Sonntag, 14. Juni 2015 steht der Bonner Münsterplatz wieder im Zeichen des Tons.
    67 Töpferwerkstätten und Keramikkünstler bauen dann auf Einladung der Keramikerinnung Nordrhein ihre Stände auf,
    um handgemachte zeitgenössische Keramik anzubieten.

    Die Vielseitigkeit des Töpferhandwerks präsentiert sich am zweiten Juniwochenende mit einem bunten Markttreiben auf dem Münsterplatz in Bonn.  Dabei sind die eingesetzten Arbeitstechniken und Stilmittel so facettenreich wie die verwendeten Materialien, Dekore, Glasuren, Formen und Farben. Bekannt ist der malerisch gelegene Markt vor allem für sein umfangreiches Geschirrangebot.

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    Müslischalen aus Keramik von Michalk; (copyright: Michalk)

    Ob aus Steinzeug oder Porzellan, ob klassisch oder extravagant: Hier kann jeder fündig werden, der Wert auf das Besondere legt.
    Plastiken, Keramik- und Porzellanschmuck, handbemalte Fliesenunikate, Wandleuchten, Brunnen, Pflanztöpfe für Haus und Garten sowie nützliche Küchenhelfer runden das breitgefächerte Angebot ab. (Textinfo: Barbara Jahn)

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    Claire Chuet, Porzellanschalen Coquillage; (copyright Chuet)

    21. Bonner Töpfermarkt
    Samstag, 13. Juni und Sonntag, 14. Juni 2015
    Öffnungszeiten: Samstag 10 – 18 Uhr und Sonntag 11 – 18 Uhr
    Münsterplatz, 53111 Bonn

  • Elke Sada Teil II

    Ein neuer sehr wichtiger Zweig des Ouvres von Elke Sada endstanden nach der Reflexion eines Besuches in Hallstatt.

    Elke Sada_Turdus iliacus (Hallstattpiece)_2011_H. 50cm
    Elke Sada, Hallstatt-Gefäß, Keramik;

    Sie beschreibt es so:
    "Während des Gmundener Keramiksymposiums kam ich völlig begeistert von einem Besuch von Hallstatt zurück.
    Dort hatte ich im Museum eine große, aus Fragmenten zusammen genietete Kupferschale gesehen und ich setzte diese Idee des sichtbaren, stückhaften Aufbaus gleich um.

    Der Prozess, wie eine Arbeit entsteht, ist für mich sehr wichtig. Er ist für mich Teil des Ausdruckes und das will ich zeigen.

    Jetzt hatte ich ein Gefäß vor mir - und nicht die Gipsplatten, auf denen ich sonst meine Engobebilder für die Capriccios male.
    Es war voluminös und spornte mich an, mit einer kräftigen Farbe zu reagieren.
    Es entstand eine Kommunikation mit dem Körper und die Malerei wurde ungeheuer intensiv.'' (Zitat Elke Sada)

    Seither entstehen bis zu einhalb Meter große "Hallstatt"-Gefäße die Elke Sada einerseits großen körperlichen Einsatz abfordern, statische Experimente und Kentnisse zeigen und noch viel freier in der malerischen Gestaltung sind, als die Stücke der Capriccio-Serie.

    ElkeSadaHallstadtIMG_2988
    Elke Sada, Hallstatt-Gefäß, Keramik;

    Die Komunikation mit dem Gefäßkörper setzte die Keramikerin auch in einer weiteren Serie Ihrer Arbeit fort,
    den Nestern.
    Hier steigert Sie den Ausdruck der Gestaltung eines luftig fragilen dreidimensionalen Eindrucks durch die Nichtfarbigkeit,
    fordert das Material Keramik zur äußerst spielerischen Nicht-Masse, zeigt Fragilität, wo wir Festigkeit erwarten...

    Wunderbare Nestlinge...

    Elke Sada_Ink drawing (Nest)_25x32x31cm
    Elke Sada, Kermikobjekt "Nest"

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