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  • TIP für Ihre nächste Berlinreise...

    Natürlich ist Berlin immer eine Reise wert, um die unterschiedlichen Facetten dieser spannenden Stadt alle kennen zu lernen, aber jetzt ist ein Fixpunkt weider eröffnet:

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    Ein Haus für Kunst, Mode und Design - Das Kunstgewerbemuseum

    Nach umfangreichen Umbauarbeiten präsentiert sich das Kunstgewerbemuseum am Kulturforum ab dem 22. November im neuen Gewand.
    Der 1966 im Geist der Nachkriegsmoderne entworfene Bau von Rolf Gutbrod wurde vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi in weiten Teilen umgestaltet. Durch weiße Einbauten erscheinen Foyer und Treppenhaus nun klar gegliedert. Kasse, Information und Garderobe sind als kubische Einbauten angeordnet und treten durch ihre reduzierte Formensprache im Raum zurück. Das Treppenhaus wird durch die großzügige Ummantelung der waagerechten Treppenelemente vereinheitlicht und zugleich in seiner Skulpturalität betont. Ein einprägsames Wegeleitsystem mit roten Superzeichen verdeutlicht die räumliche Struktur des Gebäudes und führt die Besucher durch das Haus. Ebenfalls neu gestaltet wurden die Ausstellungsräume für die Sammlungsbereiche Mode, Design und Jugendstil bis Art déco.

    Ein Haus für Kunst, Mode und Design

    Als Haus mit einer Vielzahl von Exponaten, Stilen und Materialien bietet das Kunstgewerbemuseum verschiedene thematische Rundgänge an.
    Gleich im Eingangsbereich lockt die neue Modegalerie: In abgedunkelten Räumen mit eingebauten Großvitrinen werden rund 130 Kostümen und ebenso viele Accessoires wie in einer Schaufensterpassage inszeniert.
    Der Besuch gleicht einem Spaziergang durch 150 Jahre Modegeschichte, vorbei an den Schöpfungen berühmter Couturiers wie Paul Poiret, Elsa Schiaparelli und Christian Dior.
    Berlin erhält damit zum ersten Mal eine thematisch umfassende Dauerausstellung zum Thema Mode.
    Grundlage der Präsentation bildet die 2009 angekaufte internationale Sammlung von Martin Kamer und Wolfgang Ruf.

    Ein weiteres Highlight ist die neu aufgestellte Designsammlung im Untergeschoss.
    In der hochkarätigen Auswahl sind die Bauhausklassiker ebenso vertreten wie Entwürfe der zeitgenössischen Stardesigner Ettore Sottsass, Philippe Starck oder Konstantin Grcic.
    Eine Stuhlgalerie ergänzt diesen Rundgang und zeigt eine Auswahl innovativer Entwürfe vom 19. Jahrhundert bis heute.
    Wie kaum ein anderer Gegenstand ermöglicht der Typus Stuhl eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen des Designs.
    Die Palette reicht von einfachen und zweckdienlichen über luxuriösen bis hin zu phantastischen, von der Funktion losgelösten Gestaltungen.

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    Verner Phanton, Eistütenstuhl, Kunstgewerbemuseum Berlin
    (Foto: Staatl. Museen Berlin)

    Im Erdgeschoss und im Obergeschoss gibt das Kunstgewerbemuseum einen systematischen Überblick über die Meisterleistungen europäischer Entwurfs- und Objektkunst vom Mittelalter zum Art déco. So werden im Erdgeschoss die mittelalterliche Schatzkunst mit dem berühmten Welfenschatz und glanzvolle Renaissanceobjekte wie das Lüneburger Ratssilber gezeigt. Im Obergeschoss führen verzierte Kabinettschränke und Kunstkammerobjekte die Sammelleidenschaft des Barock vor Augen.
    Den beginnenden Klassizismus markiert David Roentgens legendärer großer Kabinettschrank.

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    David Roetgen, Kabinettschrank, Kunstgewerbemuseum Berlin;
    (Foto: Stattl. Museen Berlin)

    Die Abteilung Jugendstil bis Art déco wird in vier neu eingebauten Kabinetten präsentiert. Die als "Raum im Raum" eingebauten Kabinette bieten im Inneren Bühnen für Möbelstücke und herausragende Exponate, während in den Außenwänden Vitrinen für weitere Objekte eingelassen sind. Die thematisch gegliederten Ausstellungsbereiche zeigen künstlerische Tendenzen zwischen der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 und dem Ende der 1920er Jahre. Für die Schmuckstücke von René Lalique, Möbel von Henry van de Velde oder Glasfenster von César Klein bieten die intimen Kabinette eine ideale Bühne.

    INFOS:

    Besuchereingang.
    Matthäikirchplatz
    10785 Berlin

    ! vollständig rollstuhlgeeignet;

    Verkehrsverbindungen

    U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
    S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
    Bus M29 (Potsdamer Brücke); M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße); M48, M85 (Kulturforum); 200 (Philharmonie)

    Öffnungszeiten:

    Mo geschlossen
    Di  - Fr.  10:00 - 18:00 Uhr
    Sa +So 11:00 - 18:00 Uhr

    Planen Sie aber auch Besuche bei zeitgenössischen Gestaltern und Kunsthandwerkern ein!
    Viele Ateliers laden zum Besuch ein:
    Heike Roesner  und ihre Papierobjekte - zauberhaft....;
    Michaela Binder in ihrem Schmuckatelier....;
    Anke Schulz Porzellanwerkstatt...;
    um nur ein paar zu nennen....

    Eine gute erlebnisreiche Zeit!

  • Wunschliste unsererseits....

    Eine meiner Täschnerinnen aus Brügge schickte mir diese lobenswerte Initiative der Kunsthandwerker aus Brügge.
    Dominique Dufait ist Mitglied und Preisträgerin von "Handmade in Brugge", dem Projekt, welches hinter dieser Initiative steckt...

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    Dominique Dufait, Unterarmtasche aus Rindsleder/Sattlerleder, handgenäht, selbstgefärbt;
    (Copyright: Dominique Dufait)

    'handmade in Brugge' is a local project to promote the craftsmanship in the city.
    With this campaign they want to encourage you to buy your Christmas gifts handmade and local. 10 good reasons:

    1. What you buy is unique! Chances that someone else sports the exact same thing are really small.

    2. You don't just buy a product, but also the story behind it. Something made with love and patience, and with the creator's signature.

    3. handmade stands for quality. If there is a defect, you know just the person who can repair it!

    4. Customised! a crafstman/woman can meet your exact requirements.

    5. You buy locally, so you help reduce transport costs and hence CO2 emissions.

    6. Craftsmanship wins hands-down when it comes to value for money.
        The choice is yours, cheaper, but broken more quickly or more expensive with longer life.

    7. Transparent and fair. You know where the product originated from, who made it and what from.

    8. You're buying a sustainable product, made from sustainable materials and produced with a light ecological footprint.

    9. Our heritage will be grateful to you! You are helping us sustain traditional techniques.

    10. Tired of the currend economic model?
          By buying handmade, you may not change the system, but you can consciously choose what you spend your money on.
    (source: handmade in Brugge)

    Schützen wir dem VEGAN- und VEGETARIER-Trend folgend, nicht nur die Tiere... schützen und schätzen wir letztlich die Menschen, die etwas gestatlten und herstellen.
    Stimmen wir mit den Füßen ab gegen Kinderarbeit - Lohndumping - Lohnsklaverei - Arbeitskraftausbeutung - mangelnden Arbeitsschutz...
    gegen ausufernden Chemikaliengebrauch in der Produktion von Geschenkartikeln und Spielzeug....
    stimmen wir ab gegen Wegwerfartikel ....

    Wir schützen dadurch unsere eigenen Arbeitsbedingungen und unsere Umwelt - wir haben nur dies eine Leben und diese eine Erde!

    Fazit: Kaufen / Schenken wir handgemacht - gekonnt - nachhaltig - lokal - einzigartig... mit Verantwortung und SCHÖN!

  • Winter - Wunderkammer - Zeit ....

    Alle Jahre wieder bereiten wir mit vielen Besuchen in Ateliers und auf Ausstellungen von Kunsthandwerk die schöne Zeit des Freudemachens vor.

    Manufaktur Kunsthandwerk ist eine nachhaltige Art des Schenkens -
    gut ausgebildete Handwerker, künstlerisch arbeitende Gestalter mit innovativen Ideen werden aktiv unterstützt...und ihre Werkstätten auch als Ausbildungsstätten erhalten.
    Individuelle Qualität geht vor Quantität....
    Regionale Wertschöpfung steht vor internationaler Ausbeutung....

    Objekte mit Ideen, Leidenschaft und Können - 100% handmade in Germany.
    Immer wieder ein großes Qualitätsmerkmal!

    Hier ein paar Inspirationen:

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    Foto und Copyright: Heinz Düsterhaus;

    Glaskünstler Heinz Düsterhaus gestaltet nicht nur große Stelen als Skulptur für das Interieur, sondern auch schöne moderne Engel für die Vorweihnachtszeit. Die Glasengel sind aus verschmolzenem Floatglas, bemalt und mit Gold und Silber veredelt, sowie anschließend auf dem Outfit geritzt, damit es auch Knöpfe und Taschen, sowie Knopfstiefelchen zu entdecken gibt...

    OggiBetonluxplus
    Foto und Copyright: Harald Kruse;

    Ganz gradlinig und schwergewichtig kommt diese Platte für 14 unterschiedliche Teellichter daher.
    Harald Kruse gestaltet sie aus eingefärbtem Beton und vergoldet die "Reflexzonen"....

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    Foto und Copyright: Petra Stöcker;

    Adventskalender können auch modern und humorvoll sein.
    Petra Stöcker, von Haus aus Goldschmiedin, gestaltet mit kleinen Graphiken, Blattgold und -Silber 9cm große
    Buttons.... 24 nummerierte unterschiedliche Motive zum täglichen Tragen, weiterverschenken oder für viele weitere Ideen mehr.

    Das CRAFTkontor zeigt in seiner Wunderkammer vieles Schöne mehr:
    Gewebtes - Getöpfertes - Ledernes - Schmückendes - Gläsernes - Gemaltes - Geschnitztes - Geschmiedetes - Gedrechseltes - Vergoldetes....
    Inspirationen zum Verschenken und Selbst behalten !

  • KUSCHELZEIT ??

    Wird es jetzt kalt ?
    Für das erste Novemberwochenende sind hier für das Rheinlad doch wieder an die 20Grad angesagt...
    Aber die Umstellung der Zeit - die früher dunklen Abende - lassen uns doch wieder häuslich werden:

    Tee;
    Windlichter; Duft und Wärme....
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    Studio Sebes, Windlichter, Porzellan mit Holzmaserung; Copyright: Sebes.

    Und Wolldecken kommen wieder vermehrt für unser Wohlbefinden zum Einsatz.
    Handgewebt oder gestrickt...

    Wie gut, dass es die kleine Manufaktur von Catrin Krause und Holger Grabowsky gibt.
    Diese beiden haben sich 2008 stricktechnisch in Hamburg auf den Weg gemacht Wolldecken
    für klassisch moderne Interieurs zu entwerfen...

    "Produkte mit einem Mix aus graphischer Optik und (manchmal)  hintersinnigem Humor zu schaffen"
    war von Anfang an ihr Herzensanliegen. (Zitat der beiden Gestalter)

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    Krause & Grabowsky, Wollplaids:
    1. Hans & Franz;                                                   2. Little green piece; Merinostrick; (Copyright: Uppercase)

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    Krause & Grabowsky, Wollplaids:
    1. Stuhlklassiker (Reise nach Jerusalem);            2.  QR-Code; Merinostrick. Copyright: Uppercase;

    Alle Decken sind schmeichelnde Doppelgewebe: die Rückseite umgekehrt farbig zur Vorderseite (Doubleface).
    Phantasievoll wärmend und selber auf dem Weg Klassiker der Moderne zu werden...

    Dann kann die kalte Zeit jetzt kommen!

  • Ein großer Textilpreis für Ulrike Isensee !

    GRATULATION  !

    Ulrike Isensee ist der renommierte und nur alle 4 Jahre vergebene Lotte Reimers Preis für herausragende Textilkunst zugesprochen worden.

    Anläßlich der GRASSI-MESSE in Leipzig am kommenden Wochenende wird er verliehen, und Ulrike Isensee mit einer Ausstellung ihrer großen textilen Wandgestaltungen mit einer Präsentation im Grassi-Museum für angewandte Kunst geehrt werden.

    Freunde des CRAFTkontor kennen Ihre wunderbaren Webarbeiten, aber besonders ihre experimentellen Schal-Objekte - kleine Kunstwerke zum Tragen ein Jedes - schon jahrelang.
    Phantasievoll schmückend peppen sie jedes schlichte Outfit immens auf...

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    Ulrike Isensee, Schalobjekt, Seidentupefen, Leinen; Copyright: U.Isensee

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    Urlike Isensee, Schal-Loop, Waschleder mit Leinen; Copyright: U. Isensee
                                       

    Wer mehr über ihre größeren Gestaltungen sehen möchte, dem ermpfehle ich nachfolgenden Link auf den PDF-Katalog zur Ausstellung

    http://www.ulrike-isensee.de/katalog/kunstkatalog.pdf

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    Ulrike Isensee, Hommage an Niki de Saint Phalle; Versch. Stoffe, Leinen; Copyright: (U.Isensee)

    INFOS:

    GRASSI MESSE LEIPZIG
    24. - 26.10. 2014
    Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design
    im GRASSI-MUSEUM
    Johannisplatz 5 - 11
    04103 Leipzig

    www.grassimesse.de

    Gleichzeitig finden die DesignersOpen an verschiedenen Hotspots in Leipzig statt.
    An diesem Wochenende ist Leipzig die Hauptstadt des Designs und des Kunsthandwerks.

    Jedes Jahr ein lohnender Besuch!

  • Freia Schulze Glaskunst

    Fabulierfreudig und kunstvoll ist die Glasgestaltung der Lübeckerin Freia Schulze.

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    Freia Schulze, beispielhafte Glasgefäße (Fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Ihr Weg dahin war in Zeiten großen Glassammlertums, der Studioglasbewegung und der nachvollgenden Stagnation im Bezug auf künsterlisches Handwerk in Deutschland bewegt.

    2007, anläßlich der Verleihung des renommierten JUSTUS BRINCKMANN PREISES der gleichnamigen Gesellschaft des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, schrieb dessen damaliger Leiter, der Doyen des dt. Kunsthandwerks, Rüdiger Joppien:

    "Mit Freia Schulze erhält nach langer Zeit wieder eine Glaskünstlerin den Justus Brinckmann Preis.
    Wir freuen uns sehr, denn künstlerisches Glas ist heute in Deutschland schon fast selten geworden...

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    Freia Schulze, Glasgefäß mit Golddetails (Fotocopyright: Craft2eu u. Bernd Perlbach)

    Freia Schulze verfügt über eine gründliche Ausbildung, die sie auf verschiedenen Schulen und in mehreren Ländern erworben hat.
    1967 begann sie als junge Frau an der Werkkunstschule Schwäbisch-Gmünd ein Studium im Glasschliff....
    Vorbild waren der legendäre Stuttgarter Glasschleifer Wilhlem von Eiff und Hanns Model - zwei künstlerische Glasschleifer, die mit Arbeiten in Schwerschliff brillierten und dabei den Oberflächen der Gläser ein plastisches, auch haptisch spürbares Aussehen gaben...
    Plastische Glasschliffarbeiten gaben bereits in den 1960er Jahren eine Ahnung vom Glasobjekt als autonomem Kunstwerk.

    Als dann am Ende desselben Jahrzehnts die internationale Studioglasszene aufbrach und sich wieder dem frei geblasenen Glas zuwandte, verlor der Glasschliff merklich an Bedeutung. Nur wenige blieben ihm treu.

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    Freia Schulze, plastisch geschliffenes Gefäß; (fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Freia Schulzes Ausbildung und Entwicklung fällt in diesen Übergang: sie versuchte, neben derm erlernten Beruf auch noch andere Facetten der Glasgestaltung kennen zu lernen.

    Nach ihrem Diplom in Schwäbisch-Gmünd 1971, wo sie auch Emailleren und plastisches Gestalten studiert hatte, ging sie für ein Jahr an die Hochschule für Angewandte Kunst nach Wien.
    Danach, von 1972 bis 75, besuchte sie das College of Art in Stourbridge, England.
    Später beschrieb sie diese Zeit:
    "War meine Ausbildung in Schwäbisch-Gmünd eher auf das Ausbilden perfekter handwerklicher Fähigkeiten gerichtet, so waren die Studien in England wichtig, mit weiteren Gestaltungsmöglichkeiten zu experimentieren.
    Die offene Ausbildung an diesem College mti seiner hervorragenden technischen Aussteattung ließ (mich) Erfahrungen sammeln mit der Flachglasgestaltung, dem Glasguss und dem Verschmelz- und Einschmelzverfahren."
    Freia Schulze kehrte 1975 nach Deutschland zurück und machte ein achtmonatiges Praktikum in der Glashütte der Gebr. Eisch in Frauenau, wo Erwin Eich, einer der Begründer der internationalen Studioglasbewegung, ein eigenes Studio mit Ofen unterhielt.
    Wurde der ofen nicht gebraucht, konnte Freia Schulze daran arbeiten...

    Nach einem dreimonatigen Studienaufenthalt in den USA arbeitete Freia Schulze acht Monate als Entwerferin für Kleinserien in der von Roberto Niederer geleiteten Glashütte Hergiswil am Vierwaldstätter See.
    Ein Jahr später, 1978, machte sie sich schließlich in Diessen am Ammersee mit einer Werkstatt selbstständig, wo sie beiden Fähigkeiten, dem Entwerfen und der handwerklichen Ausführung nachgehen konnte...

    Familiäre Gründe veranlaßten sie jedoch, nach zehn guten und ereignisreichen Jahren, 1988 wieder nach Lübeck zurückzukehren und dort noch einmal eine Werkstatt aufzubauen.

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    Freia Schulze, Gefäße, Überfangglas, emailliert, gesandstrahlt - Golddetails; (Fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Bei ihren Arbeiten hat Freia Schulze stets auf kluge Beschränkung der Mittel gesetzt.
    Da sie kleine Glasbläserei betreibt, keine Manufaktur führt, arbeitet sie autark, ohne Mitarbeiten.
    Die Gläser, die sie verarbeitet, werden von ihr entworfen; nach ihren Zeichnungen werden sie in einer Hütte in Zwiesel, gelegentlich auch in Skandinavien hergestellt.
    Damit kann sie sich vollständig auf deren Veredelung konzentrieren....

    Seitdem kombiniert sie gern Schliff und Gravur auf ihren Gläsern. Entscheidend neu war aber das Element der Farbe: mit partielle emailiierten und matt gesandstrahlten Seitenflächen tritt eine Technik auf, die seitdem im Werk von freia Schulze szilbildend und dominant geworden ist.

    Freia Schulzes farbliche Veredelung von Gläsern sieht einen umfassenden Emailauftrag vor, der bei 540 Grad auf der Gefäßwandung aufgebrannnt wird. Durch mehrfaches Brennen entsteht eine hohe Intensität der Farben.
    Danach werden auf der emaillierten Fläche viele kleine figürliche und geometrische Motive oder ganze Ornamentbänder in Form von Folien aufgelegt, wbei man sich diese Motive durchaus wie kleine Scherenschnitte vorstellen kann.
    Anschließend wird das Werkstück in einem geschlossenen Kasten einer Sandstrahlung unterworfen, die die großflächige Emailschicht wegstrahlt und an deren Stelle eine mattierte Oberfläche zurückläßt...
    Nach Entfernung der Folie ergibt das ein milimeterfeines Farbrelief, eben das Muster, das jetzt das Glas als Ganzes schmückt.

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    Freia Schulze, Paperweight "Früchte" (Foto: CRAFTkontor)

    Soweit ich sehe, hat Freia Schulze dieses Verfahren erfunden und übt es als einzige aus.
    Der Effekt ist überraschend gestalt-und farbenfreudig.
    Die Muster sind bunt. frisch und voller Einfälle. Sie enthalten so unterschiedliche Motive wie Palmen und Sterne, Früchte und Blumen, Schlnagen und Treppen, Stacheltiere und Fische, ein unerschöpflicher Vorrat an kleinen Illustrationsmotiven, die die Künstlerin mit leichter Hand ausschüttet und verstreut...

    Die Bildmotive schweben oder wirblen durch den Raum oder verdichten sich hier und da zu Ornamentfeldern....

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    Freia Schulze, Vase (Fotocopyright: Bernd Perlbach)

    Freia Schulzes Glasarbeiten sind Ziergegenstände oder Nutzobjekte der Poesie auf kleinstem Raum, verspielte Zeugnisse einer Welt, die man nur erträumen kann...

    Ob Flakon oder farbig geschmückte Trinkbecher, Karaffen oder Vasen, alle Arbeiten Freia Schulzes sind Sammlerstücke, die sich heute hoher Akzeptanz erfreuen....
    es ist ein "kleines aber feines" Werk entstanden, das in der Glaskunst der Gegenwart absolut unverwechselbar ist."
    (Copyright Rüdiger Joppien im Katalog zum Justus Brinckmann Preis 2007, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg)

    Viele Arbeiten Freia Schulze können Sie im Moment im CRAFTkontor, Bonn Bad Godesbergs erleben.
    Glasgestaltung at its best !

  • Inspiration Botanik !

    Der Sommer verabschiedet sich  - geht langsam zur Neige.
    Die Vegetation zeigt noch einmal große Fülle und kräftige Farben...

    Da kommt das Thema der neuen Ausstellung im CRAFTkontor nicht von ungefähr: "BOTANICA"

    Pflanzen und Früchte als Inspiration für gut gestaltete Dinge.

    Wir zeigen wundervolle Fayence-Keramik, deren Malerin Sonngard Marcks aufgrund ihrer aufwändigen Studienzeichnungen die Form mit unendlich vielfältigen Naturelementen füllt. Blätter, Blüten, Früchte in den unterschiedlichsten Vegetationsphasen zusammen mit kleinen Krabbeltierchen, Fliegen oder Bienen.

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    Sonngard Marcks, Teller "Persischer Stoff", Fayence-Keramik.
    (Copyright/Foto: S. Marcks)

    Anklänge an die Illustrationen von Sybilla Merian könnte man meinen, aber der Stil von Sonngard Marcks ist sehr besonders und eigenwillig.
    Der Zuspruch der Jurys großer Preise für Keramik und Kunsthandwerk spricht für sich - ebenso die vielfältigen Ankäufe durch renommierte Museen...

    Wir ergänzen diesen Augenschmaus der illustrativen Fülle durch die gekonnten Farbstiftzeichungen einer der wenigen noch auf dem Gebiet der botanischen Malerei arbeitenden Deutschen: Verena Redmann.
    "Verena Redmann liebt kleine Objekte.
    Sie habe keinen Blick fürs große, sagt sie, immer seien es die kleinen Dinge, die ihre Aufmerksamkeit erregen.
    Deshalb muss sie oft die Lupe benutzen, um die winzigen Details ihrer Modelle zu erkennen ...
    Es ist eine Sisyphus-Aufgabe, die nicht ganz glatte Oberfläche z.B. einer Knolle authenisch auf Papier zu bringen.
    Selbst ein kleines Radieschen zu zeichnen dauert etwa zwei Tage.

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    Verena Redmann, Radieschen, Farbstiftzeichung auf Bütten;
    (Copyright: V. Redmann)

    "Jede Frucht hat Poren und eine ganz eigene Oberfläche.
    Sie kann glatt, auch spiegelglatt, rauh, weich oder hart sein, wie Pergamentpapier, samtig, behaart oder stachelig.
    Dadurch entstehen auf der winzigsten Oberfläche Licht und Schatten, hellere und dunklere Partien sowie die unterschiedlichsten Farbschattierungen.
    Das will ich mit den Farbstiften einfangen.""
    (Zitat aus: Renate Hücking, Blumenmalerinnen - Porträits besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur, Callway-Verlag)

    Für unsere Ausstellung hat Verena Redmann eine neue Serie kleiner Farbstiftzeichungen zum Thema der Rosengewächse und Hagebutten gearbeitet.

    Besonders geht es in der Herbstausstellung weiter...
    Mit Zuckerzeug - Naschwerk werden die Arbeiten der Glasgestalterin Freia Schulze verglichen.
    Mit einer selbstentwickelten, ausschließlich von ihr selbst ausgeführten Technik, die nur noch wenig mit traditionellem Glasschliff zu tun hat, veredelt Freia Schulze Glasoberflächen voller Einfälle zu Poesie auf kleinstem Raum.

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    Freia Schulze, Vase, Emailleüberfang, Kollage, Sandstrahltechnik auf Glas.
    (Copyright: F. Schulze)

    Kleine Wunderwerke sind ihre Arbeiten, die Design und gekonntes Handwerk in sich vereinen.
    Rankwerk windet sich um Gläser, Streublümchen rieseln über Vasenwände und auf ihren Paperweights findet sich ein ganzer kleiner Dschungel wieder....
    unendlich kleinteilig, unendlich fleißig....virtuos in der Technik von gebrantem Emaille-Überfang, Kollage und Sandstrahtechnik.
    Auch ihre Arbeiten sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten und begehrt.

    Natürlich ist auch Schmuck in der Herbstausstellung vertreten...
    Nina Helms zeigt ihren massiven Silberschmuck, der sich thematisch ebenfalls um Gewächse dreht:
    Algen, Knospen und Blüten bilden einen Reigen für Hals , Hand und Handgelenkt.

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    Nina Helms, Kollier "Blütenreigen", Silber . (Copyright: N. Helms)

    Ab Freitag, 12. September können Sie die Arbeiten zum neuen Ausstellungsthema "BOTANICA"
    im CRAFTkontor, ihrer Galerie für Kunsthandwerk in Bonn-Bad Godesberg bewundern und erstehen.

    Herzlich willkommen!

  • Handmade in Germany - das Qualitätsmerkmal !

    ""Handmade in Germany"
    zeigt Meisterwerke von 100 deutschen Manufakturen, Kunsthandwerkern und Designern.

    Die internationale Ausstellung präsentiert eine konzentrierte Sammlung der zeitgenössischen Qualitätsproduktion aus Deutschland:
    kostbare Dinge und Kulturgüter, die in Deutschland von Hand gefertigt werden.

    (Nachdem diese Ausstellung in unterschiedlicher Zusammensetzung im Direktorenhaus / Berlin zu sehen war und eine opulente Publikation dazu erstellt wurde, macht sich die Präsentation auf in die Welt. www.direktorenhaus.com
    Beispielhaftes auf dem hohen Level der Handwerkskunst und Manufakturtätigkeit.
    Was wir Galerien für Kunsthandwerk im Kleinen gestalten, zeigt diese Ausstellung komprimiert für die Spitzenmanufakturen Deutschlands...
    Anmerkung A.P.)

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    Deutschland besitzt viele gute Manufakturen, die Produkte auf hohem Niveau produzieren. Der Grund dafür liegt in der historischen Tradition des deutschen Handwerks. Die Ausbildung vom Lehrling über den Gesellen bis zum Meister ist in der Welt einzigartig, so dass ein breiter Zugang zum überlieferten Wissen und eine große Tiefenschärfe erreicht werden, die das Handwerk zu einem der vielfältigsten und innovativsten Wirtschaftsbereiche des Landes machen. Die Ausstellung "Handmade in Germany" zeigt anhand ausgewählter Exponate, wie sehr das Handwerk, auch aus dem Geist der Künstlerbewegungen wie Werkbund und Bauhaus heraus, einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Erbes in Deutschland darstellt.

    Zu den Ausstellern gehören weltbekannte Luxushersteller, exzellente Manufakturen, einzelne Gestalter und preisgekrönte Kunstwerksstätten : genau diese Mischung aus Alt und Jung, bekannt und Geheimtipp macht den Reiz der Ausstellung aus, die über zwei Jahre vorbereitet wurde.
    "Handmade in Germany" ist eine Reise durch das moderne und traditionelle Deutschland der Dinge und seiner Menschen, vom Alpenvorland Bayerns bis zu den friesischen Inseln der Nordsee.

    Mit der von Pascal Johanssen und Katja Kleiss vom Direktorenhaus Berlin kuratierten Ausstellung
    geht der Mythos der deutschen Qualitätsarbeit auf Reisen.
    Die konzentrierte Sammlung der zeitgenössischen Qualitätsproduktion aus Deutschland zeigt Meisterwerke von 100 deutschen Manufakturen, Kunsthandwerkern und Designern, kostbare Dinge und Kulturgüter, die in Deutschland von Hand gefertigt werden.
    Nach St. Petersburg ist die Sammlung u. a. in Hong Kong, Taipeh, New York, Boston, Los Angeles und Abu Dhabi zu Gast.

    Meisterstücke

    Deutschland besitzt zahlreiche herausragende Manufakturen, die auf höchstem Niveau produzieren.
    Der Grund dafür liegt in der historischen Tradition des deutschen Handwerks.
    Die Ausbildung vom Lehrling über den Gesellen bis zum Meister ist in der Welt einzigartig, so dass ein breiter Zugang zum überlieferten Wissen und eine große Tiefenschärfe erreicht werden, die das Handwerk zu einem der innovativsten Wirtschaftsbereiche des Landes machen.
    Die Ausstellung "Handmade in Germany" zeigt das deutsche Handwerk, immer noch beeinflusst vom Geist der Künstlerbewegungen wie Werkbund und Bauhaus, als einen der wichtigsten Bestandteile des kulturellen Erbes in Deutschland.
    "Handmade in Germany" ist eine Reise durch das moderne und traditionelle Deutschland der Dinge und seiner Menschen.
    Zu den Ausstellern gehören weltbekannte Luxushersteller, lokale Manufakturen, einzelne Gestalter und preisgekrönte Kunstwerksstätten. Genau diese Mischung aus kleinen und großen, bekannten und unentdeckten Herstellern macht den Reiz der Ausstellung aus.
    (Als Beispiele seien hier genannt: Faber-Castell, Fiona Bennett-Hüte, KPM, Andre von Martens-Keramik, Mayer'sche Hofkunstanstalt, Dornbracht, Hering Berlin, Nomos und viele andere mehr...)

    Kulturelle Bedeutung

    Die Ausstellung ist eine eindrucksvolle Illustration der Vielfalt der deutschen Kulturtraditionen und deren aktueller Übernahme und Weiterentwicklung im globalen Weltgeschehen. Sie zeigt das ganze Wissen und die Kreativität der handwerksgetriebenen Qualitätsproduktion, deren Erzeugnisse nicht allein Handelsware, sondern auch Träger von Identitäten und Wertvorstellungen sind.

    Im exklusiven Spektrum der Ausstellung befinden sich Exponate, die in führenden deutschen Museen gastierten und Teil von staatlichen und privaten Sammlungen sind. Der Facettenreichtum der Ausstellung reicht vom innovativen, charaktervollen Designunikat, entwickelt von namhaften und preisgekrönten deutschen Künstlerinnen und Künstlern, über individuelle kunsthandwerkliche Einzelstücke bis hin zu einer Kostprobe der neuen, anspruchsvollen Gastronomiekultur Deutschlands.

    Ästhetische Bildung

    Das Empfinden von Schönheit erfüllt eine evolutionäre Funktion für den Menschen.
    Die Betrachtung von schönen Dingen inspiriert das Individuum zum Streben nach Höherem.
    In einer Zeit, in der Massenkonsum auf Konvergenz und Vereinheitlichung des menschlichen Lebens abzielt, schwindet auch die Kompetenz, die uns umgebende materielle Welt differenziert wahrzunehmen: mit allen Formen und Gestalten, Materialien, Funktionen und Gebräuchen.

    Die Ausstellung "Handmade in Germany" möchte für die Notwendigkeit einer ausgeprägten ästhetischen Bildung sensibilisieren – im Sinne einer bewussten Wahrnehmung der uns umgebenden Welt der Dinge. Zugleich zielt die Ausstellung auf die Förderung des Qualitätsbewusstseins durch ein am Detail geschultes Auge und waches Interesse.

    Nachhaltigkeit

    Manufakturen sind ein Musterbeispiel für nachhaltiges Wirtschaften: Ihr Produktionsradius, die Langlebigkeit ihrer Produkte und eine Produktionsweise, die die natürlichen Ressourcen schont, machen Manufakturen zu einem Prototyp für ökonomische Nachhaltigkeit:
    Die Ausstellung "Handmade in Germany" will zeigen, dass gerade die mittelständischen Manufakturen vor dem Hintergrund des globalen Wandels und im Zuge der fortschreitenden Normierung, Digitalisierung und Entmaterialisierung eine ideale Alternative zu gängigen Wirtschafts- und Geschäftsmodellen anbieten. Manufakturen sind vor allem durch persönliche und enge Kundenbeziehungen gekennzeichnet, durch überschaubare Strukturen, lokale und regionale Versorgung sowie ökologische Verantwortung. Damit übernehmen Manufakturen eine wichtige gesellschaftliche Funktion.

    Nachwuchsförderung

    Die Ausstellung will dazu anregen, der Nachwuchsförderung gerade in den spezialisierten Handwerksberufen einen neuen Schwung zu geben. Schulabsolventen und Auszubildende sollen von der Ausstellung "Handmade in Germany" inspiriert werden und erkennen, welche persönlichen Chancen sich durch die Ausübung eines Handwerksberufs der in der Ausstellung präsentierten Branchen und Gewerke ergeben können.
    In der Qualitätsproduktion der Manufakturen stehen die Qualität der Arbeit und die Vervollkommnung der eigenen Fähigkeiten im Mittelpunkt – Werte, aus denen sich, neben dem Interesse für die jeweiligen Inhalte der Berufe, auch persönliche Erfüllung und Selbstbewusstsein ziehen lassen.
    Die Ausstellung will damit nicht nur Absolventen in Deutschland begeistern, sondern auch an den jeweiligen internationalen Stationen der Tour jungen Menschen die Möglichkeit bieten, mit renommierten Unternehmen und Manufakturen in Kontakt zu kommen und Karrierewege im persönlichen Dialog kennenzulernen.

    Kooperationen

    Die Ausstellung ist eine Chance zur Förderung eines fachlichen, branchenübergreifenden Erfahrungsaustauschs.
    Im Rahmen der Ausstellung und der parallelen Veranstaltungen kann eine intensive Vernetzung und Kooperation zwischen deutschen und internationalen Manufaktur-Produzenten, Designern, Vermittlern und Wissenschaftlern erfolgen.
    Die Ausstellung bietet den Anlass, die jeweilige Kultur des Partnerlandes kennenzulernen und über den Weg der Entdeckung bestimmter Themen, Gewerke oder Künste in einen regen Gedankenaustausch zu treten. Hierzu zählen auch die Zusammenführung von Designern und Design-Netzwerken, die Stärkung von interkulturellen Vermittlungs- und Managementkapazitäten bei Vertriebspartnern und die Anbindung an lokale Institutionen des jeweiligen Gastlandes.

    Initiiert und getragen wird die Tourneeausstellung von der Stiftung Direktorenhaus, die von den Kuratoren Pascal Johanssen und Katja Kleiss geleitet wird. Das Direktorenhaus, im Zentrum Berlins gelegen, widmet sich in Ausstellungen der zeitgenössischen angewandten Kunst. Zu sehen sind in regelmäßigen Präsentationen Ausschnitte aus der facettenreichen Designsammlung internationaler Designer und Kunsthandwerker der Gegenwart."
    (Zitat: Pressetext Direktorenhaus)

    LAUFZEIT
    2014–2016. Die Ausstellung nimmt ihren Weg über 15 Veranstaltungsorte weltweit.

    Start der Tour ist am 19. September 2014 in St. Petersburg.
    AUSSTELLUNGSORT
    19. – 28. September 2014
    St. Petri-Kirche
    Newski-Prospekt 22–24
    St. Petersburg

    Öffnungszeiten
    Mo. – Fr. 14:00 – 18:00 Uhr
    Sa. – So. 10:00 – 18:00 Uhr

    Die Ausstellungstermine der weiteren Stationen werden demnächst veröffentlicht.

    www.HANDMADE-WORLDTOUR.COM

    ANSPRECHPARTNER
    Exhibition
    Pascal Johanssen
    +49 (0)30 27572019
    johanssen@illustrative.de

    ADRESSE (Besuch NUR nach Anmeldung oder bei Veranstaltungen!)
    Direktorenhaus
    Am Krögel 2
    D-10179 Berlin

  • Filz und Faserkunst...

    Heute hatte ich einen netten Besuch in der Galerie:
    Ricarda Aßmann, leidenschaftliche Filzerin kam mit einer Freundin vorbei, um mir ihr interessantes Konzept für einen Werkraum für Filz- und Faserkunst hiier in der Bonner Region vorzustellen.

    Zusammen mit Andrea Noeske-Porada, Filzkünstlerin aus Wiesbaden hat sie FIR - FASERKUNST IN RESIDENZ gegründet.
    In Wiesbaden und in KÖNIGSWINTER bieten sie akademische Kurse, Filzkunst-Workshops mit inernationalen Lehrenden und Künstlern, Vorträge, Ausstellungen und Artist-In-Residence-Programme an.

    Was in Wiesbaden schon länger gut läuft, ist in Königswinter noch in der Gründungsphase.
    "Filz ist Vielfalt. Organische Skulpturen, langlebige und formschöne Gefäße, zarte Gewebe oder schmückende Accessoires - alles ist möglich. Filzen zählt zu den ältesten Handwerkskünsten. Kleidung aus Filz ist leicht, robust, wasserabweisend, wirkt schützend und wärmend. Gut gefilzte Kleidung und Accessoires sind individuell, etwas besonderes und verfügen über hohen Tragekomfort. Die Variationen bei Filzobjekten sind so verschieden und einzigartig wie jede Textilschaffende an sich."Zitat Ricarda Aßmann

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    Ricarda Aßmann, Ausschnitt, Filzobjekt; (Copyright: Ricarda Aßmann)

    Im Rahmen der Kunsttage Königswinter wird "Faserkunst in Residence" zum ersten Mal seine Pforten in der Hauptstr. 394 für die Öffentlichkeit öffnen.
    In der Ausstellung "R(h)ein Gold" zeigen Ricarda Aßmann, Andrea Noeske-Porada und Hanka Färber Filzobjekte, Fundstücke und textile Artefakte.
    Die Ausstellung ist geöffnet vom 22. – 24. August von 11:00 – 19:00 Uhr

    und dann geht es ambitioniert in das Workshop-Programm:

    ANITA LARKIN, die bedeutende australische Künstlerin (feltmaker and fiber artist) unterrichtet den ersten Kurs:
    "Felting found objects";
    Wiesbaden 22.- 24. August 2014
    Königswinter 11. - 14. September 2014

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    Anita Larkin mit einigen iher Objekte; (Copyright: The Sydney Morning Herald)

    Weiter geht es im Januar mit einem Kurs von
    GUDRUN BARTENBERGER-GEYER aus Österreich;

    Bei Interesse nutzen Sie bitte fologende Web- und Mailadressen:

    Ricarda Aßmann :            info@filzfrau.de
    Andrea Noeske-Porada : info@kunst-im-souterrain.de

  • Kopflos in Seattle....

    "Kopflos in Seattle ...", das fällt mir zur zweiten Gruppe der Sommergäste in der momentanen Ausstellung im CRAFTkontor ein.
    Doch die Gestalten sind eigentlich nicht kopflos - im weitesten Sinne auch nicht hirnlos, aber schauen Sie selbst:

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    Petra de Jong-Berger, Kopf-Gefäße, Keramik; (Copyright: P.de Jong-Berger)

    Petra de Jong-Bergers Kopfgefäße sind humorvolle Begleiter in Haus und Garten:
    frostfeste Keramik, wundervoll engobiert...

    Ob Sie darin Ihre Zwiebeln in der Küche lagern oder dem Geschöpf eine Haarpracht aus Basilikum oder Kresse spendieren, immer wieder wird es ein Schmunzeln auf Ihr Gesicht zaubern.

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    Petra de Jong-Berger, Kopf-Gefäße, Keramik; (Copyright: P.de Jong-Berger)

    Jedes Geschöpf guckt anders, hat eine andere Stimmung...
    Mal sieht man Paare, mal Geschwister und der Gestaltungsphantasie sind kaum Grenzen gesetzt...

    Greifen Sie satt in das Blütenangebot Ihres Gartens oder Ihres örtlichen Blumenstandes.....und dann...

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    Petra de Jong-Berger, Kopf-Gefäße mit "Blumenhut"-Gesteck, Keramik; (Copyright: P. de Jong-Berger)

    ... könnte so etwas Charmantes dabei herauskommen.
    Spielerisch - sommerbunt - opulent...
    Als  Arrangement auch eine wundervolle Idee für einen Geburtstag, eine Hochzeit, ein Sommerfest...

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